Der Baumarktbetreiber Hornbach steigerte im abgelaufenen Geschäftsjahr den Umsatz, der Gewinn ist jedoch gesunken. Die Geschäfte laufen vor allem in Deutschland gut.

Hornbach hat im Geschäftsjahr 2009/2010 (bis zum 28. Februar 2010) den Umsatz um 3,7 Prozent auf 2,85 Milliarden Euro gesteigert. Das operative Betriebsergebnis (EBIT) verbesserte sich um 14 Prozent auf 152,5 Millionen Euro.

Im Gegensatz zum Vorjahr wurden keine Buchgewinne aus Immobilienverkäufen erzielt, daher sank das Konzernbetriebsergebnis EBIT um rund 28 Millionen Euro auf 151,5 Millionen Euro im Vergleich zum Vorjahr.

Vorstandsvorsitzender Albrecht Hornbach ist zufrieden: "Das Geschäftsjahr 2009/2010 lief sehr gut. Der Gesamtkonzern präsentiert sich in blendender Verfassung", sagte er auf der Bilanzpressekonferenz in Frankfurt.

DIY-Bereich wieder mit Zuwächsen

Die Baumarkt-Tochter Hornbach-Baumarkt AG konnte demnach die Umsätze um 3,4 Prozent auf 2,6 Milliarden Euro steigern. Ohne Neueröffnungen stieg der Umsatz  immerhin um 0,7 Prozent.

Vor allem die guten Umsätze in Deutschland und in Westeuropa beflügelten das Geschäft mit Bau- und Gartenmärkten. Osteuropa schwächelte dagegen.

Der Teilkonzern Hornbach Baustoff Union GmbH (HBU) verzeichnete ein Umsatzwachstum von 8,8 Prozent auf 166 Millionen Euro.

Albrecht Hornbach erwartet im laufenden Geschäftsjahr einen Umsatzanstieg "im mittleren einstelligen Prozentbereich." Das EBIT der Gruppe soll nach der aktuellen Planung leicht unter dem Niveau des Geschäftsjahres 2009/2010 liegen.