Die Baumarktkette Hornbach ist 2011/12 vor allem in Deutschland erneut stark gewachsen. Auch im nächsten Geschäftsjahr soll der Umsatz steigen und die Expansion weiter gehen.

Im Geschäftsjahr 2011/2012 (bis 29. Februar) stiegen die Umsätze der Bau- und Gartenmärkte der Hornbach-Gruppe flächenbereinigt um 2,8 Prozent. Besonders stark war der Wachstum in Deutschland: Die zuletzt 91 inländischen Filialen setzten - ebenfalls flächenbereinigt - 1,7 Milliarden Euro um, 5,8 Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum. Es ist die stärkste Wachstumsrate seit 1993.

Der Konzernumsatz der Hornbach-Holding erhöhte sich gar um 6,2 Prozent auf 3,2 Milliarden Euro. Das Betriebsergebnis (Ebit) stieg im selben Zeitraum um 6,3 Prozent auf 169,1 Millionen Euro. Der Teilkonzern Hornbach-Baumarkt verbesserte das Betriebsergebnis um 7,8 Prozent auf 128,4 Millionen Euro.

Mit rund 12 Prozent erreichten die 24 Baustoffhandels-Niederlassungen des Konzerns das größte Umsatzwachstum: Der Umsatz in diesem Bereich stieg auf 201 Millionen Euro.

15 Neubauten, vor allem im Ausland

"Die rekordhohe Beschäftigung, eine gute Konsumstimmung und Niedrigzinsen beflügeln den Wohnungsbau. Davon konnten wir uns im vergangenen Geschäftsjahr eine große Scheibe abschneiden", sagte Konzernchef Albrecht Hornbach.

Die Hornbach-Gruppe hat im Geschäftsjahr 2011/2012 das Investitionsvolumen um fast 50 Millionen Euro auf 162,9 Millionen Euro erhöht, die Eigenkapitalquote im Gesamtkonzern stieg von 43,1 auf 45,9 Prozent.

Nach lediglich drei Markteröffnungen im abgelaufenen Geschäftsjahr will Hornbach das Tempo für Neueröffnungen wieder anziehen: Bis zu 15 neue Filialen sind für die nächsten zwei Jahre geplant. Dabei liegt der Schwerpunkt der Expansion unverändert im Ausland.

Im laufenden Geschäftsjahr sollen die Umsätze im mittleren einstelligen, im Folgejahr im mittleren bis hohen einstelligen Prozentbereich wachsen, teilt das Unternehmen mit.