Der Modekonzern Hugo Boss erhöht nach guten Umsätzen im ersten Halbjahr seine Prognose für 2011. Vor allem in China und USA laufen die Geschäfte gut.

Der Umsatz dürfte im Gesamtjahr währungsbereinigt um 15 bis 17 Prozent steigen, teilte das Unternehmen mit. Bisher hatte Boss "mindestens 12 Prozent" angepeilt.

Das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) und vor Sondereffekten werde voraussichtlich um 25 bis 30 Prozent nach oben klettern. Hier hatte das Ziel bisher bisher "nur" bei mindestens 15 Prozent gelegen.

Für die ersten sechs Monate des Jahres meldet Hugo Boss einen Konzernumsatz von 945 Millionen Euro - 23 Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum. Das EBITDA stieg um 58 Prozent auf 195 Millionen Euro, das Konzernergebnis legte sogar um 80 Prozent auf 113 Millionen Euro zu.

Im zweiten Quartal hatten die Erlöse vor allem wegen des eigenen Einzelhandels um währungsbereinigte 29 Prozent auf 405 Millionen Euro zugelegt. Am stärksten voran kamen dabei die Geschäfte in China und den USA.