IBM Research hat einen Schritt in Richtung Computersysteme gemeldet, welche die Fähigkeiten des Gehirns simulieren und emulieren können. Wissenschaftlern des IBM-Forschungszentrums Almaden ist erstmals eine Simulation annähernd in Echtzeit gelungen, die einen Kortex mit einer Mrd. Neuronen und zehn Bio. Synapsen umfasst - mehr als beim Gehirn einer Katze.

IBM Research hat einen Schritt in Richtung Computersysteme gemeldet, welche die Fähigkeiten des Gehirns simulieren und emulieren können. Wissenschaftlern des IBM-Forschungszentrums Almaden ist erstmals eine Simulation annähernd in Echtzeit gelungen, die einen Kortex mit einer Mrd. Neuronen und zehn Bio. Synapsen umfasst - mehr als beim Gehirn einer Katze.

Für die Katzenhirn-Simulation, die im Rahmen der Supercomputer-Konferenz SC09 vorgestellt wurde, kam der Superrechner "Dawn" am Lawrence Livermore National Laboratory zum Einsatz. Dieses Blue Gene/P-System belegt mit seiner Rechenleistung im 34. Superrechner-Top-500-Ranking, das zur SC09 erschienen ist, Platz elf. Dementsprechend dürfte der Weg bis zu Computern, die wirklich wie ein menschliches Gehirn arbeiten, noch relativ weit sein.