Fast 70% der deutschen IT-Entscheider sind der Meinung, dass sich die CeBIT positiv auf die wirtschaftliche Entwicklung in Deutschland auswirken wird. Dies berichtet das Handelsblatt in seinem Montags-Extra "Netzwert".

Fast 70% der deutschen IT-Entscheider sind der Meinung, dass sich die CeBIT (13. bis 20. März 2002) positiv auf die wirtschaftliche Entwicklung in Deutschland auswirken wird. Dies berichtet das Handelsblatt in seinem Montags-Extra "Netzwert". Mehr als 60% sind demnach überzeugt, dass die Konjunktur in Deutschland spätestens im dritten Quartal 2002 wieder anspringt. Zu diesem Ergebnis kommt der Aachener Online-Marktforscher Dialego, der 310 IT-Entscheider befragte.

Doch zunächst lassen die E-Business-Entscheider Vorsicht walten: Mehr als die Hälfte der Befragten hat für 2002 die Investitionen in IT, Telekommunikation, Internet, Hard- und Software im Vergleich zum Vorjahr gekürzt. Nur knapp 7% stocken ihre E-Business-Budgets gegenüber dem Vorjahr auf.

Allerdings, so das Handelsblatt weiter, erlauben schmale Marketing-Etats keine prunkvollen Messestände mehr. Gabriele Dörries, CeBIT-Expertin der Deutschen Messe, sagt gegenüber der Wirtschafts- und Finanzzeitung, dass viele Unternehmen im Vergleich zu den Vorjahren ihre Standfläche reduziert hätten. Software-Anbieter Siebel, Druckerhersteller Lexmark und der Medienkonzern AOL Time Warner erscheinen in diesem Jahr erst gar nicht auf dem Hannoverschen Messegelände. Dennoch sei die Deutsche Messe AG als Veranstalter der CeBIT zufrieden: 8.152 Aussteller aus 60 Ländern sind angemeldet - 59 mehr als im vergangenen Jahr. (ST)