Die IT-Branche beschließt das Jahr 2001 mit einer Wachstumsrate von nur einem Prozentpunkt. Für 2002 wird eine Steigerung von 5,5% bei den IT-Ausgaben erwartet.

Das bisher schwierigste Jahr für die IT-Industrie geht dem Ende entgegen. Für 2002 wird der Branche eine langsame Erholung vorausgesagt. Das berichtet die IT-Fachzeitung Computerwoche in ihrer aktuellen Ausgabe und beruft sich dabei auf Zahlen des Marktforschungsunternehmens IDC. Demnach werden Aufwendungen für Software und Services die Triebkräfte für künftiges Wachstum sein. Sie sollen schrittweise zunehmen.

Im zweiten Halbjahr 2002 wird es eine positive Wende geben, so die Computerwoche. Diese soll sich in einer Wachstumsrate von 11% bei den Ausgaben für Software und 9% bei Services niederschlägt. Insgesamt wird zum Jahresende 2002 mit einer voraussichtlichen Steigerung von 5,5% gerechnet.

Nach den neuen Zahlen, die die Auswirkungen seit dem 11. September berücksichtigen, wird für das ausgehende Jahr 2001 ein Wachstum von lediglich einem Prozentpunkt ausgewiesen - 12% waren es im Jahr davor. Am größten war der Einbruch mit 9% bei den Aufwendungen für Hardware. In diesem Marktsegment soll sich der negative Trend auch noch 2002 fortsetzen. (ST)


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