Daten sammeln alleine reicht nicht aus. Die Meta Group zeigt in ihrem neuen Report auf, warum IT-Messprogramme oft zum Scheitern verurteilt sind.

Mangelnde Planung, unrealistische Erwartungen und ungeeignete Kennzahlen sind die Ursachen dafür, dass bei über 80% der IT-Messprogramme der Misserfolg vorprogrammiert ist. Der aktuelle "Report IT Measurement Desk Reference: Measuring and Improving Speed, Agility, and IT Value" der Meta Group soll zeigen, wie IT-Messprogramme erfolgreich etabliert werden können. Neben der Theorie liefert der Report direkte, praktisch umsetzbare Empfehlungen und Tools, von der Strategieplanung bis hin zum Performance Management.

Aktuelle Untersuchungen der Meta Group zeigen, dass über 80% der derzeit implementierten IT-Messprogramme zum Scheitern verurteilt sind. Die Gründe dafür sind laut Studie vor allem in der schlechten Planung und den unrealistischen Erwartungen zu suchen. Hinzu komme, dass es nicht gelingt, geeignete Messkriterien beziehungsweise Kennzahlen für eine praktikable Entscheidungsfindung zu den jeweiligen Interessensgruppen in Verbindung zu setzen. In vielen, schnell in die Wege geleiteten Messprogrammen würde extrem wenig geplant, dafür würden um so mehr Daten gesammelt und zu viele verschiedene Personen involviert. Nach Meinung der Meta Group sei damit der Misserfolg vorprogrammiert.

"Ein effektives IT-Performance-Management beginnt mit der Performance-Messung und der Erkenntnis, dass ohne Messung auch kein Management möglich ist", so Donn DiNunno, Senior Research Analyst im Executive Directions Service der Meta Group und federführender Autor des Reports. "In den meisten Unternehmen findet kein erfolgreiches Management des IT-Portfolios statt; ebenso wenig gibt es Metriken zur Begründung und Rechtfertigung der Kosten. Das wesentliche Ziel eines IT-Messprogramms besteht darin, den Wert der IT für die Geschäftsseite zu verankern und eine effektive Nutzung der IT-Ressourcen zu ermöglichen."

Der Erfolg von Messprogrammen ist nach Aussagen des Reports davon abhängig, ob ein ziel- und ergebnisorientierter, flexibler, iterativer Messprozess aufgebaut wird, der sofort einen Mehrwert bietet, ohne erst lange zu versuchen, innerhalb eines einzigen Zyklus praktisch aus dem Nichts eine unternehmensweite Wissensdatenbank aufzubauen beziehungsweise ein vollständiges Modell für die IT-Prozess-Performance zu erarbeiten. Bevor mit dem Aufbau eines Messprogramms begonnen werden könne, müsse zunächst einmal der interne Reifegrad evaluiert und bewertet werden. Das Planen von organisatorischen Veränderungen erfordere eine ehrliche Einschätzung im Hinblick auf die Einstellung und Haltung der verschiedenen Interessensgruppen.

Der "IT Measurement Desk Reference Report" sowie die dazu gehörige CD sind für 5.500 Euro erhältlich. (ST)


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