Im Jahr 2008 ist es Cyber-Kriminellen gelungen, sich mit insgesamt 285 Mio. elektronisch gespeicherten Einträgen aus dem Staub zu machen und diese für eigene Zwecke zu missbrauchen. Das ist ein neuer Rekordwert, der sogar höher liegt, als jener der vergangenen vier Jahre zusammengenommen.

Im Jahr 2008 ist es Cyber-Kriminellen gelungen, sich mit insgesamt 285 Mio. elektronisch gespeicherten Einträgen aus dem Staub zu machen und diese für eigene Zwecke zu missbrauchen. Das ist ein neuer Rekordwert, der sogar höher liegt, als jener der vergangenen vier Jahre zusammengenommen. Zu diesem ernüchternden Ergebnis kommt der aktuell vorgelegte "2009 Data Breach Investzigations Report" (DBIR) von Verizon Business. Der Anbieter von Kommunikationslösungen hat 90 aufgetretene Sicherheitslücken in Unternehmen analysiert und dabei herausgefunden, dass rund 93 Prozent der durch Hacker-Angriffe kompromittierten Daten aus dem Finanzsektor stammen. Ausschlaggebend für den bedrohlichen Anstieg der kriminellen Übergriffe seien sowohl die immer ausgeklügelteren Methoden der Hacker als auch das noch immer nicht ausreichend ausgeprägte Gefahrenbewusstsein in den Unternehmen, heißt es im DBIR-Bericht.