Die Weihnachtszeit ist Shopping-Zeit. Nun präsentiert auch die Deutsche Post World Net mit "eCommerce Facts 3.0" ihre Einschätzung des Online-Geschäfts in Deutschland.

Die Weihnachtszeit ist Shopping-Zeit. Und so erscheinen im Hinblick auf die bevorstehenden Festtage alljährlich zahlreiche Studien über die Nutzung von Online-Shopping-Angeboten. Nun präsentiert auch die Deutsche Post World Net mit "eCommerce Facts 3.0" ihre Einschätzung des Online-Geschäfts in Deutschland.

Die Zahl der Internetnutzer in Deutschland steigt demnach weiter, die der Online-Shopper parallel dazu ebenfalls. Rund 14 der 24 Mio. Internetnutzer kaufen mittlerweile regelmäßig oder gelegentlich im Internet ein. "Das zeigt, dass das Ende des E-Commerce Hypes nicht das Ende des Online-Shoppings ist, im Gegenteil", meint Michael Seitz, Geschäftsleiter des Market Research Service Centers (MRSC) der Deutschen Post. Dabei gäbe es verschiedene Motive für den Interneteinkauf, aus denen sich wiederum verschiedene Anforderungen an die Händler ergeben würden.

Der Großteil der Nutzer kauft laut Studie regelmäßig in mehreren Shops ein und hat es dabei zuerst auf Unterhaltungsmedien (Bücher, CDs, Videos) abgesehen. Es folgen Mode, Hardware und Geschenkartikel. Welche Shops der Kunde online aufsucht, hat aber nicht nur mit dem Produkt zu tun, das er kaufen möchte, sondern auch mit dem jeweiligen Anlass. Bei der Grundversorgung steht die Bequemlichkeit im Vordergrund, also einfache und schnelle Bestellung mit Lieferung an die Haustür. Auf der Suche nach günstigen Angeboten, also bei der Schnäppchenjagd, zählen vor allem die vielfältigen "Tools" wie Preisfinder, Suchmaschinen oder Auktionen. E-Commerce kann auch eine Unterhaltungsfunktion erfüllen, etwa bei Auktionen, dem Ausprobieren neuer Angebote oder der Teilnahme an Einkaufsgemeinschaften. Je nach Nutzungsform stehen für den Online-Shopper unterschiedliche Services der Shops auf der Wunschliste ganz oben. Hinzu kommen die allgemeinen Erfolgsfaktoren für E-Commerce, auf die sich die Händler einrichten sollten.

Eine besonders wichtige Rolle nimmt dabei die Lieferung ein. Sie muss zuverlässig und kostengünstig sein und soll möglichst gar keine zusätzlichen Kosten verursachen. Eine Haftung für verlorene und beschädigte Sendungen wird von den Nutzern ebenso gewünscht wie die bequeme Rückgabemöglichkeit mit Geld-zurück-Garantie.

Auch das Thema Sicherheit spielt beim E-Commerce weiterhin eine große Rolle. Für Nicht-Shopper sind Bedenken bezüglich Datenschutz und Zahlungsverkehr noch immer die schwerwiegendsten Hindernisse. Dem gegenüber steht das Ergebnis, dass das Vertrauen in die Seriosität der Händler deutlich gewachsen ist. Das liegt auch daran, dass zwei Drittel der Käufer noch nie und weitere 20% nur selten schlechte Erfahrungen beim Online-Shopping gemacht haben.

Die Studie Studie eCommerce Facts 3.0 basiert auf einer repräsentativen Umfrage unter 1.250 Internetnutzern und ermittelt wesentliche Kriterien rund um das Einkaufen im Internet wie Motivation, Barrieren und Nutzungsformen sowie branchenspezifische Anforderungen für 20 Produktgruppen. Für Online-Händler will die Studie wichtige Tipps und Anregungen geben, um erfolgreich auf dem Markt des Internethandels und in ihrer speziellen Produktgruppe agieren zu können.

Die Studie ist ab Mitte Dezember 2001 lieferbar und kostet 130 Euro. Die 20 Produktgruppenanalysen können zusätzlich, auch einzeln, unter www.evita.de/ecommerce-facts bestellt werden. (ST)


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