Die Ergebnisse einer aktuellen Umfrage von Jupiter Research zu Einstellung und Verhalten der Online-Nutzer in den sieben reifsten Online-Märkten Europas zeigen, dass immer mehr Menschen im Netz einkaufen und bestehende Online-Shopper einen immer größeren Teil ihres Einkommens im Internet ausgeben.

Die Ergebnisse einer aktuellen Umfrage von Jupiter Research zu Einstellung und Verhalten der Online-Nutzer in den sieben reifsten Online-Märkten Europas zeigen, dass immer mehr Menschen im Netz einkaufen und bestehende Online-Shopper einen immer größeren Teil ihres Einkommens im Internet ausgeben.

Die Misserfolge von Unternehmen wie Boxman, Dressmart, Clickmango oder Urbandetch haben die Industrie wegen der Zukunft von Online-Shopping skeptisch werden lassen. Derartige Schwierigkeiten im B2C-Markt sind aber vielmehr auf nicht vermeidbare Konsolidierungen und die Schwierigkeiten bei Neuinvestitionen zurückzuführen als auf das Versagen des elektronischen Handels im allgemeinen.

Die Befragung der Online-Nutzer führte Jupiter zusammen mit Ipsos, seinem Exklusivpartner für Umfragen, durch. In den Ländern Deutschland, Dänemark, Finnland, Frankreich, Großbritannien, Norwegen und Schweden wurde eine repräsentative Stichprobe von 6.000 Personen, die das Internet regelmäßig nutzen, gezogen.

Die Befragung hat drei Kategorien von Internet-Nutzern identifiziert:
· "Newbies" besuchen das Internet seit einem Jahr oder kürzer
· "Intermediates" besitzen ein bis zwei Jahre Online-Erfahrung
· "Veterans" nutzen das Internet seit mehr als zwei Jahren
Knapp drei Viertel der Internetnutzerschaft sind Newbies (24%) oder Intermediates (49%). Viele davon nutzen das Netz für einen Schaufensterbummel, um anschließend im realen Geschäft einzukaufen. Im Jahr 2002 wird sich über die Hälfte der Online-Nutzer zu Veterans entwickelt haben. Damit wird sich die Wahrscheinlichkeit, dass sie online einkaufen wie auch die Summe der Einkäufe deutlich erhöhen.

Die Umfrage-Ergebnisse machen deutlich, dass mit zunehmender Einkaufstätigkeit im Internet die dort ausgegebenen Beträge steigen. 11% der Newbies gaben an, dass sie online einkaufen, bei den Veterans waren es 41%. Gleichzeitig sagten 34% der noch unerfahrenen Käufer, dass sie für weniger als 100 Euro in den letzten 12 Monaten eingekauft haben. Bei den erfahrenen Usern hingegen waren es lediglich 13%, die diese Summe ausgaben. Im Gegensatz dazu berichteten 25% der erfahrenen Online-Käufer, dass sie im gleichen Zeitraum für mehr als 1.000 Euro einkauften, bei den Newbies waren es nur 12%.

Weiter zeigen die Ergebnisse dass E-Konsumenten am Anfang weniger teure Dinge einkaufen. Wenn sie sich aber im Laufe der Zeit mit dem Internet und seinen Einkaufsmöglichkeiten vertraut gemacht haben, bestellen sie auch wertvollere Gegenstände online. Mark Mulligan, Analyst von Jupiter Research, fasst zusammen: "Es ist unerlässlich, dass Online-Händler diese, sich über einen längeren Zeitraum erstreckende Entwicklung und damit die Bedeutung der Kundenbindung erkennen." Der Vergleich der Reife des Marktes mit der dort verbrachten Zeit bestätige diesen Trend: Beispielsweise gebe eine Person in Schweden, wo bereits 51% der Bevölkerung online sind, im Jahr durchschnittlich 1.043 Euro aus. In Frankreich, wo hingegen nur knapp jeder fünfte das Internet nutzt, betragen die Ausgaben pro Online-Käufer 520 Euro. (KM)

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Jupiter Research
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