Die neu gegründete InfOnline GmbH übernimmt ab September den Betrieb des Skalierbaren Zentralen Messverfahrens der IVW. Geplant ist die Entwicklung neuer Messgrößen sowie die Öffnung für Nicht-Werbeträger.

Ab dem 1. September 2002 sollen sich Websites nach einem einheitlichen Standard messen lassen können. Die neu gegründete InfOnline GmbH wird ab diesem Zeitpunkt den Betrieb des Skalierbaren Zentralen Messverfahrens (SZM) von der Informationsgemeinschaft zur Feststellung der Verbreitung von Werbeträgern (IVW) übernehmen.

Mit dem SZM werden derzeit die beiden Einheiten Page Impressions und Visits von rund 450 Websites gemessen. Noch in diesem Jahr sollen neue Messgrößen entwickelt werden, die das schnelle Medium einerseits für die Werbewirtschaft transparenter und attraktiver machen, andererseits den Website-Betreibern umfassende Informationen über die Nutzung ihrer Internetangebote liefern sollen.

Als weitere Neuerung gegenüber dem SZM soll InfOnline auch Nicht-Werbeträgern offenstehen. Damit können nun auch Unternehmen ihre Firmenpräsenzen, Markenartikler die Auftritte ihrer Produkte oder die öffentlich-rechtlichen Sender die Akzeptanz ihrer Internetangebote mit dem Branchenstandard messen. Diese Öffnung spiegelt sich in der Besetzung des Beirats der InfOnline - dem zuständigen Gremium für technische und methodische Fragen - wider, in dem auch Nicht-Gesellschaftern eine Mitsprachemöglichkeit eingeräumt werden soll.

Gesellschafter der InfOnline GmbH sind zu gleichen Teilen der Bundesverband Deutscher Zeitungsverleger (BDZV), der Deutsche Multimedia Verband (dmmv), die Organisation der Media-Agenturen im GWA (OMG), der Markenverband, der Verband Deutscher Auskunfts- und Verzeichnismedien (VDAV), der Verband Deutscher Zeitschriftenverleger (VDZ) und der Verband Privater Rundfunk und Telekommunikation (VPRT). (ST)


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