Rund 71 Milliarden Euro werden die Deutschen laut einer im Auftrag von Deals.com durchgeführten Untersuchung des Centre for Retail Research dieses Jahr zu Weihnachten für Geschenke, Essen, Reisen und Dekoration ausgeben. Davon entfallen 9,24 Milliarden Euro beziehungsweise 13,9 Prozent auf den E-Commerce. Trotz Boom beim Shopping über mobile Endgeräte spielen diese im Weihnachtsgeschäft 2013 keine große Rolle.

Auch wenn sich zum Beispiel Marktplatz-Riese Ebay aktuell über ein enormes Wachstum des mobilen Handelsvolumens in bestimmten Kategorien freuen kann und gleichermaßen frohlockt, dass sich der Gesamtumsatz im Mobile Commerce gegenüber dem im Vorjahr mehr als verdoppelt hat: Relativ zu den erwarteten Zahlen für das gesamte Online-Weihnachtsgeschäft macht "Mobile" den Kohl offensichtlich noch nicht fett. Zumindest nicht in Deutschland. Laut des Centre for Retail Research wurden bisher gerade einmal 2,7 Prozent der gesamten Online-Ausgaben zu Weihnachten über Smartphones und Tablets getätigt.

Auch in den anderen untersuchten Ländern scheint mobiles Weihnachts-Shopping noch weitgehend in den Kinderschuhen zu stecken: Selbst in den USA und Großbritannien soll der Mobil-Anteil gemäß der Untersuchung jeweils nur bei circa 4 Prozent liegen.

Mobiles Weihnachts-Shopping weitgehend bedeutungslos
Mobiles Weihnachts-Shopping weitgehend bedeutungslos

Grafik: statista
Foto Artikelbild: smartphone with shopping cart on white background - Shutterstock