Am 31. August 2004 startete die Initiative D21 die erste "Innovationswerkstatt Mobile Gesellschaft". In Kooperation mit dem dritten MobilMedia Talk in Berlin, haben Experten zum Thema "Chancen, Hindernisse und Empfehlungen für die Entwicklung mobiler Dienste in Deutschland" diskutiert.

Am 31. August 2004 startete die Initiative D21 die erste "Innovationswerkstatt Mobile Gesellschaft". In Kooperation mit dem dritten MobilMedia Talk in Berlin, haben Experten zum Thema "Chancen, Hindernisse und Empfehlungen für die Entwicklung mobiler Dienste in Deutschland" diskutiert. Außerdem stellte Dr. Karl-Heinz Neumann, Wissenschaftliches Institut für Kommunikationsdienste (WIK), die Ergebnisse der internationalen Vergleichsstudie "MobilMedia: Deutschlands Chance im Wettbewerb für mobile Dienste" vor. Die Studie belegt, dass Deutschland beste Chancen hat, das Marktpotenzial für mobile Multimediadienste zu erschließen und sich als führender Innovationsstandort für Mobilfunkservices zu etablieren. Mit der von BMWA und MobilMedia in Auftrag gegebenen Studie wurde erstmals ein internationales Benchmarking vorgelegt, dass die Marktentwicklung für mobile Dienste international vergleicht.

Die Ergebnisse der Studie zeigen deutlich Deutschlands gute Startposition im internationalen Vergleich. Die Vergleichszahlen weisen Deutschland Spitzenplätze bei der PDA-Penetration und der MMS-Nutzung zu. Unter den SMS-Nutzern ist Deutschland sogar "Europameister". Auch die Anzahl der Internetanschlüsse, in Höhe von 53 Prozent, bietet gute Voraussetzungen für die Verbreitung mobiler Multimediadienste in Deutschland. Des Weiteren weist die Studie Standortvorteile, wie das Know-how der Entwickler und Beschäftigungseffekte, nach. Als Treiber für den Markt mobiler Datendienste wird u. a. die Subventionierung multimedialer Endgeräte identifiziert. Die fehlende Standardisierung von Schnittstellen und Endgeräten stellte sich als Markthemmnis heraus. (KC)


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