Intel hat im Rahmen des Research@Intel Day die aktuelle Arbeit seiner Forschungssparte vorgestellt. Zu den rund 40 Projekten und Konzepten zählt unter anderem das "Confrontational Computing". Mit einem Tool soll es Usern erleichtert werden, im Web unterschiedliche Sichtweisen zu Themen zu finden, um sich letztendlich eine objektivere Meinung bilden zu können.

Intel hat im Rahmen des Research@Intel Day die aktuelle Arbeit seiner Forschungssparte vorgestellt. Zu den rund 40 Projekten und Konzepten zählt unter anderem das "Confrontational Computing". Mit einem Tool soll es Usern erleichtert werden, im Web unterschiedliche Sichtweisen zu Themen zu finden, um sich letztendlich eine objektivere Meinung bilden zu können. Weitere Projekte umfassen das Ziel, den Standby-Stromverbrauch von Prozessoren drastisch zu reduzieren, sowie die Verwendung von Standardkomponenten für Router im Internet.

Intel betont, dass es im Web neben korrekten und nützlichen Informationen auch verbreitet falsche, irreführende und subjektiv gefärbte Inhalte gibt. Ein Forschungsprojekt soll das Zurechtfinden in den oft widersprüchlichen Informationsmassen erleichtern. Während der User News, Blogs oder Webseiten liest, werden Textpassagen farblich herausgehoben, deren Inhalt anderswo im Web unterschiedlich oder gegensätzlich dargestellt wird. Wenn der Nutzer eine solche Passage anklickt, werden Quellen mit verschiedenen Sichtweisen zum Thema angezeigt. Das Tool wird in Zusammenarbeit mit Informatikern an der University of California in Berkeley entwickelt. Diese haben bereits eine Beta-Version einer Firefox-Extension des "Dispute Finder" öffentlich zugänglich gemacht.