Das Interesse der CeBIT-Besucher an lizenzfreier Software wächst. Open Source tritt aus der Entwicklernische heraus und wird businessfähig. Bei Geschäftskunden fallen anfängliche Vorbehalte. Voraussetzung dafür ist jedoch, dass die Software von Fachleuten eingeführt, in bestehende Systemlandschaften integriert und professionell gewartet wird.

Das Interesse der CeBIT-Besucher an lizenzfreier Software wächst. Open Source tritt aus der Entwicklernische heraus und wird businessfähig. Bei Geschäftskunden fallen anfängliche Vorbehalte. Voraussetzung dafür ist jedoch, dass die Software von Fachleuten eingeführt, in bestehende Systemlandschaften integriert und professionell gewartet wird. Dies geht aus einer Analyse des deutschen Anbieters von Geschäftsprozess-Software Wilken hervor.

Laut Wilken entwickelt sich lizenzfreie Software immer mehr zum "Kassenschlager". Die gesparten Lizenzkosten nutzen die Kunden für individuelle Anpassungen und sichern sich so einen Mehrwert und Vorteil gegenüber Wettbewerbern. Die von Wilken auf der CeBIT 2005 präsentierte erste lizenzfreie Warenwirtschaft auf Open-Source-Basis ist auf der Messe auf reges Interesse gestoßen.

"Openshop WWS" basiert auf dem lizenzfreien Kern der Open-Source-Software "Compiere" und beinhaltet Module für die Bestandsführung, den Einkauf, den Vertrieb sowie für das Kundenmanagement. Der Kunde zahlt im Rahmen der Wartung auch die Integration in das Rechnungswesen und in das E-Business. "Was SuSE und Red Hat für Linux sind, möchte Wilken für Open-Source-ERP-Software werden", erklärte Wilken-Geschäftsführer Andreas Lied. (KC)