Das US-basierte Security-Unternehmen GreenBorder Technologies hat ein Sicherheitstool angekündigt, mit dem der Internet Explorer in eine virtualisierte Umgebung gesteckt werden kann. Die von Sicherheitsanbietern mit der Bezeichnung "Sandbox" versehene Technologie ermöglicht jeglicher Software - auch bösartiger Malware - die Ausführung innerhalb eines sogenannten virtuellen Sandkastens rund um den Browser.

Das US-basierte Security-Unternehmen GreenBorder Technologies hat ein Sicherheitstool angekündigt, mit dem der Internet Explorer in eine virtualisierte Umgebung gesteckt werden kann. Die von Sicherheitsanbietern mit der Bezeichnung "Sandbox" versehene Technologie ermöglicht jeglicher Software - auch bösartiger Malware - die Ausführung innerhalb eines sogenannten virtuellen Sandkastens rund um den Browser. Durch die Abschottung der virtualisierten Umgebung inklusive der Webapplikation gegenüber dem eigentlichen System, bleibt dieses im Ernstfall verschont.

"Wir stellen eine sichere Umgebung für den Internet Explorer zur Verfügung", meinte Jim Fulton, Vice President Marketing von GreenBorder, anlässlich der Produktpräsentation. Mit dem vorgestellten Schutz könne man jede Webseite besuchen, selbst wenn sie voll von schadhaften Codes und lauernden Trojaner-Programmen sei, so Fulton. Das Ausführen derartiger Software mit all den Konsequenzen auf die Browser-Umgebung passiert dabei nur im virtuellen Raum. Mit einem einfachen Klick lassen sich die entsprechenden Komponenten im Zweifelsfall wieder entfernen, so das Unternehmen.

Aufgrund der Tatsache, dass Virensignaturen bei entsprechenden Großattacken oftmals zu spät kommen, setzen heutzutage die meisten Antiviren-Entwickler auf eine Kombination von Signaturen mit Sandbox-Technologien und anderem pro-aktiven Schutz. (KC)