Frauen nutzen das Web nach wie vor anders als Männer. Eine neue Untersuchung von Jupiter MMXI zeigt, dass Frauen zwar monatlich weniger Zeit im Internet verbringen als Männer, diese Zeit jedoch effektiver nutzen.

Obwohl die Internetnutzung von Frauen kontinuierlich zunimmt, nutzen Frauen das Web nach wie vor anders als Männer. Zu diesem Ergebnis kommt eine aktuelle Untersuchung des Internet-Marktforschungsunternehmens Jupiter MMXI.

Zwischen Februar 2001 und 2002 ist die Zahl europäischer Frauen, die das Internet nutzen, um 29% angestiegen. Die aktuellen Ergebnisse belegen, dass im Februar 2002 in Deutschland, Frankreich, Italien, Spanien, Schweden, der Schweiz und Großbritannien insgesamt 25,1 Mio. Frauen ins Internet gegangen sind. Bei den Männern waren es im selben Zeitraum 40,1 Mio.

Wenig überraschend ist dabei, dass der Frauenanteil in den weiter entwickelten Internet-Märkten am größten ist. So liegt er etwa in Schweden bei 46%, in Großbritannien bei 42%, in Deutschland und Frankreich bei 39%. In Italien und Spanien, die zu den weniger entwickelten Internet-Nationen zählen, bewegt sich der Anteil hingegen lediglich bei 31% beziehungsweise 29%.

Die Forschungsergebnisse unterstreichen, dass Frauen zwar monatlich weniger Zeit im Internet verbringen als Männer. Jedoch nutzen sie diese Zeit effektiver, um online einzukaufen, Reisen zu organisieren, ihre Bankgeschäfte zu tätigen und elektronische Grußkarten zu versenden. Männer erledigen diese Dinge zwar auch online, investieren aber zusätzliche Zeit, um ohne vorgefassten Plan im Web zu surfen. Zum Vergleich: Im Februar 2002 waren europäische Frauen knapp sieben Stunden online, Männer hingegen fast 10 Stunden. (ST)


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Internet: de.jupitermmxi.com