In wichtigen europäischen Märkten ist die Anzahl der Internet-Nutzer innerhalb der letzten sechs Monate um 14% gestiegen. Allerdings hat die Entwicklung der europäischen Internet-Nutzung etwas von ihrer anfänglichen Dynamik verloren.

In wichtigen europäischen Märkten ist die Anzahl der Internet-Nutzer innerhalb der letzten sechs Monate um 14% gestiegen. Im Herbst 2001 nutzten 88,9 Mio. Personen in Belgien, Deutschland, Frankreich, Großbritannien, den Niederlanden und Spanien das World Wide Web mindestens einmal im Monat. Im Frühling dieses Jahres waren es noch 77,7 Mio. Nutzer. Dies ist das zentrale Ergebnis der Studie "gfk-webgauge", die halbjährlich vom Marktforschungsunternehmen GfK durchgeführt wird.

Die Entwicklung der Internetnutzung verlief in den sechs europäischen Ländern jedoch sehr unterschiedlich. In Belgien, Deutschland und Großbritannien wuchs die Anzahl der Internet-Nutzer ungebrochen stark. In den Niederlanden stagnierte die Nutzerschaft auf hohem Niveau, in Spanien hingegen blieb sie auf einem relativ niedrigen Level konstant. Auch in Frankreich wuchs der Nutzerkreis vergleichsweise verhalten.

Die Entwicklung der europäischen Internet-Nutzung hat demnach etwas von ihrer anfänglichen Dynamik verloren. Nach wie vor befinden sich die einzelnen Märkte auf einem unterschiedlichen Entwicklungsniveau. In allen Ländern veränderte sich die Nutzerschaft gleichartig in Bezug auf Alter, Bildungsstand und berufliche Position. Trotz struktureller Gleichartigkeit variieren Intensität und die Art der genutzten Internetangebote beträchtlich von Land zu Land.

Ein detaillierter Überblick zu den wichtigsten Ergebnissen der Studie kann unter www.gfk-webgauge.com abgerufen werden. (ST)


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