Bei der Wahl des Internetzugangs reichen die Angebote von Call-by-Call über Analog, ISDN oder DSL bis zur monatlichen Flatrate. Die Provider bieten zeit- oder volumenabhängige Abrechnungen an. Eine Umfrage von Tiscali hat ergeben, dass die volumenabhängige Abrechnung für viele Surfer günstiger ist, sie sich dessen aber kaum bewusst sind.

Bei der Wahl des Internetzugangs reichen die Angebote von Call-by-Call über Analog, ISDN oder DSL bis zur monatlichen Flatrate. Die Provider bieten zeit- oder volumenabhängige Abrechnungen an. Eine Umfrage von Tiscali hat ergeben, dass die volumenabhängige Abrechnung für viele Surfer günstiger ist, sie sich dessen aber kaum bewusst sind.

Das Unternehmen befragte auf verschiedenen Fachmessen im Oktober und November 2002 unter dem Motto 'Internet um jeden Preis?' 287 regelmäßige Online-Nutzer nach ihren Preisvorstellungen und Nutzungsgewohnheiten. 44% der Befragten zahlen bis zu 20 Euro im Monat für ihren Internetzugang, 34% geben bis zu 50 Euro aus. Deutlich in der Minderheit sind die 'Schnäppchensurfer': nur rund 20% surfen derzeit für höchstens 10 Euro im Monat. Für einen bis zu 12-mal schnelleren Zugang ins Netz per DSL würden knapp 30% bis zu 20 Euro mehr ausgeben. Das liegt noch fern der Realität, da die Mehrkosten im Moment durch die zusätzliche Grundgebühr der Deutschen Telekom und die Hardware noch bei 30 Euro im Monat liegen.

Je nach individuellem Surfverhalten ist für viele Nutzer die volumenabhängige Abrechnung günstiger. In diesem Kostenmodell wird für die entsprechende Anzahl an genutzten Bytes bezahlt. Indes fehlt es den Konsumenten am Gefühl für das Volumen. Ein Beispiel: Bei der Frage nach den Kosten für eine Stunde Internetradio bei volumenabhängiger Abrechnung haben 16% keine konkrete Vorstellung. 47% glauben, dass hierfür ein bis zwei Euro zu bezahlen sind. Tatsächlich kostet eine Stunde Internetradio in dieser Variante ca. 42 Cent. Die Nutzer wissen liegen deutlich besser, wenn sie einschätzen sollen, was sie für eine Stunde Internetradio bei zeitabhängiger Abrechnung bezahlen müssen: 70% beantworteten diese Frage richtig - die Kosten liegen bei ein bis zwei Euro.

Das Anklicken einer Website verbraucht etwa 30 Kilobyte. Chatten beansprucht in erster Linie Zeit und kaum Kilobyte. Deshalb lohnt sich die volumenabhängige Abrechnung insbesondere für diejenigen, die das Internet vor allem zu kommunikativen Zwecken nutzen. Das regelmäßige Herunterladen von Musik-Files und Computerprogrammen erfordert hingegen eine vorherige Abschätzung der Datenmenge. Es lohnt sich also, vor dem Abschluss eines Vertrages zwischen den beiden Bezahlungsmodellen zu vergleichen.

Bei der Befragung stellte sich weiter heraus, dass 90% großes Interesse am Internetradio haben und sich durchaus vorstellen können, für spezielle Inhalte auch zu bezahlen. Dagegen erfreuen sich Online-Spiele keiner besonderen Beliebtheit: Fast 60% gaben an, dass sie niemals im Internet spielen. 12% würden gerade einmal einen Euro für den Download eines Spieles ausgeben. Kümmerliche 3% würden bis zu fünf Euro bezahlen. (AP)


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