Jungunternehmer und Unternehmerinnen, die im Internet ihr eigenes Geschäft eröffnen wollen, sollen es leichter haben. Aus diesem Grund investiert E-Commerce-System-Hersteller Intershop über 1 Mio. Mark in Form von Software und Dienstleistungen in die größte deutsche Internet-Gründerinitiative VentureLab in Frankfurt am Main.

Jungunternehmer und Unternehmerinnen, die im Internet ihr eigenes Geschäft eröffnen wollen, sollen es leichter haben. Aus diesem Grund investiert E-Commerce-System-Hersteller Intershop über 1 Mio. Mark in Form von Software und Dienstleistungen in die größte deutsche Internet-Gründerinitiative VentureLab in Frankfurt am Main.

Die Existenzgründer erhalten vom Start weg moderne Büroräume mit Topausstattung und eine Hochgeschwindigkeits-Verbindung (100 Mbit/s) zum zentralen deutschen Internet-Austauschknoten DE-CIX im Telekommunikations- und Internet-Handelszentrum TK/INT von InterXion.

Die Online-Existenzgründer erhalten zudem ein Kontaktnetz in die Vorstands-Etagen der europäischen Wirtschaft und Expertenhilfe "auf Knopfdruck" - vom Steuerberater über Marketingfachleute bis hin zum Direktzugang zu Business Angels.

Intershop stellt den im VentureLab gestarteten Jungunternehmen die E-Commerce-Software ‚Enfinity' und die Beratung dazu zur Verfügung. Hierzu bekommen die VentureLab-Startups nach Bedarf für einen begrenzten Zeitraum kostenlose Lizenzen für das Paket.

Enfinity ist eine Standardsoftware, mit der ein Unternehmen sämtliche Produkte und Dienstleistungen über Websites, Internetportale (Marktplätze) und direkt von Computer zu Computer verkaufen kann.

Laut VentureLab-Chef Bernd Schnell entwickeln sich in den USA 87% der in einem VentureLab gestarteten Unternehmen zur Erfolgsstory. In der freien Wirtschaft ohne Unterstützung lege die Erfolgsquote hingegen nur bei 25%. In den USA gebe es heute schon mehr als 600 Förderzentren in der Art des VentureLabs. Die rund 20.000 Neugründungen hätten allein in den letzten 18 Monaten über eine Viertel Million Arbeitsplätze geschaffen. Eine ähnlich steile Entwicklung sei in Deutschland abzusehen. Der VentureLab-Chef erwartet, dass die neuen Startup-Firmen etwa drei bis maximal 12 Monate im Frankfurter "Brutkasten" verbringen werden, bevor sie in eigene Räumlichkeiten umziehen. Das in dieser Zeit aufgebaute Kontaktnetz wirke ein Leben lang.

Wer ins VentureLab einsteigen wolle, müsse eine harte Prüfung über sich ergehen lassen. Weniger als 10% der neuen Geschäftsideen hielten einer wirtschaftlichen Überprüfung stand. Wer erfolgreich rauskomme, gehöre zur Elite der neuen deutschen Internet-Wirtschaft.


KONTAKT:

VentureLab
Bernd Schnell
Hanauer Landstr. 175-179
60314 Frankfurt a. M.
Tel. 069-9443980
E-Mail: info@venturelab.de
Internet: www.venturelab.de