Intershop Communications hat im abgelaufenen dritten Quartal 2004 Verluste in Höhe von 1,4 Mio. Euro oder 0,06 Euro pro Aktie hinnehmen müssen. Im Vergleich zum Vorjahresquartal konnten die Verluste allerdings um 62 Prozent reduziert werden.

Intershop Communications hat im abgelaufenen dritten Quartal 2004 Verluste in Höhe von 1,4 Mio. Euro oder 0,06 Euro pro Aktie hinnehmen müssen. Im Vergleich zum Vorjahresquartal konnten die Verluste allerdings um 62 Prozent reduziert werden. Der Quartalsumsatz brach von 6,5 Mio. Euro im dritten Quartal des Vorjahres auf aktuell 4,5 Mio. Euro ein, teilte Intershop mit.

Vorstandsvorsitzender Jürgen Schöttler begründete den Umsatzrückgang mit einer "saisonal bedingten Nachfrageschwäche im IT-Markt". Laut Schöttler wurde die Grundlage für künftiges Umsatzwachstum durch die Gewinnung von Ralf Männlein als Vorstand für Vertrieb und Marketing zu Beginn des dritten Quartals geschaffen. Mit ersten sichtbaren Erfolgen werde Anfang des nächsten Jahres gerechnet, so Schöttler.

Intershop rechnet für das Geschäftsjahr 2004 mit einem Jahresverlust zwischen 4,5 Mio. und 5,5 Mio. Euro. Das Thüringer Softwareunternehmen musste Anfang Oktober trotz nahezu halbierter Kosten von seinem ursprünglichen Ziel, im Gesamtjahr den Breakeven zu erreichen, abrücken. Noch im Juli dieses Jahres hatte Intershop das ursprünglich für das Gesamtjahr geplante Erreichen des Breakeven als "unabdingbar" für den Fortbestand des Unternehmens bezeichnet. (KC)


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