Die Mittelstandskooperation Intersport Deutschland kümmert sich künftig auch um die 115 österreichischen Sportfachhändler.

Der Sporthändlerverbund Intersport Deutschland übernimmt seine bisherige Österreich-Schwester zu 100 Prozent. Das gaben die österreichische Vorstandsvorsitzende Gabriele Fenninger und der deutsche Vorstand Kim Roether am Dienstag bei einer Pressekonferenz in Wels bekannt, wie die österreichische Nachrichtenagentur APA berichtete.

Das österreichische Unternehmen wird zur Tochterfirma. Intersport Deutschland mit Zentrale in Heilbronn soll dafür einen niedrigen zweistelligen Millionenbetrag gezahlt haben.

Österreich habe "schwierige Jahre hinter sich" sagte Roether. Totzdem habe man keinen "Trümmerhaufen" gekauft, so der deutsche Vorstand. Im operativen Geschäft sei immer Geld verdient worden. Der Zusammenschluss soll bis 2016 komplett abgewickelt sein. In Österreich gibt es 115 Händler mit 255 Geschäften. Für Tschechien, die Slowakei und Ungarn hält Österreich die Lizenzen.

Die beiden Kooperationen hatten bereits im März angekündigt, dass sie Beteiligungsgespräche führen.