Die optimistischen Prognosen waren berechtigt: Im Sporthandel sorgte die Fußball-Weltmeisterschaft für gute Geschäfte. Die Verbundgruppe Intersport meldet einen ordentlichen Umsatzanstieg für 2010.

Die größte deutsche Sportfachhändler-Verbundgruppe Intersport hat in diesem Jahr wie erwartet von der Fußball-Weltmeisterschaft in Südafrika profitiert. Auch der anhaltende Outdoor-Boom sorgte für gute Geschäfte.

Es werde im Vergleich zum Vorjahr mit einem Umsatzanstieg von 200 Millionen auf rund 2,8 Milliarden Euro kalkuliert, teilten die Intersport-Vorstände Klaus Jost und Kim Roether heute am Unternehmenssitz in Heilbronn mit. Vor allem in der zweiten Jahreshälfte habe das Geschäft deutlich zugelegt. Auf dem gesamten Sportartikelmarkt werde im Jahr 2010 rund 7,7 Milliarden Euro umgesetzt. Intersport reklamiert damit rund 37 Prozent Marktanteile.

2011 wird das Jahr der Regenjacken

Intersport rechnet auch für 2011 mit einer starken Nachfrage nach Wind- und Regenjacken sowie Wander- und Bergausrüstung. Das Geschäft mit Outdoor-Artikeln sei mittlerweile zum Ganzjahresthema geworden. Rückenwind erhofft sich der Sportfachhändler-Verbund zudem vom  Online-Geschäft.

Die Intersport Deutschland eG gilt mit mehr als 1.400 Verkaufsstellen als die größte mittelständische Verbundgruppe im europäischen Sportfachhandel. Im zurückliegenden Jahr sind insgesamt 30 neue Geschäfte hinzugekommen, 88 Läden wurden neu- oder umgebaut.