Intersport sichert Standorte. Die meisten Läden der soeben erworbenen Sportpoint-Gruppe sollen an interessierte Mitgliedshäuser der Verbundgruppe überführt werden.

Der deutsche Sportartikelhandel erlebt eine kleine Fusion. Die Verbundgruppe Intersport hat das bisherige Mitgliedsunternehmen Sportpoint und deren Tochtergesellschaften mit Wirkung zum 3. Dezember über seine Intercontact Beteiligungsgesellschaft erworben.

Zu dieser Holding mit Sitz in Berlin gehören 17 Läden, bis zu vier möchte der Sportpoint-Gesellschafter Wolfgang Rossow weiterführen, teilt Intersport mit. Rossow habe aus persönlichen Gründen einem Verkauf zu gestimmt, heißt es weiter.

Intercontact habe sich zum Erwerb der Sportpoint-Gruppe entschieden, um die Standorte für die Intersport-Mitglieder zu sichern. Sportpoint verfüge über wichtige Flächen, teilweise in attraktiven Centerlagen, wie in den Spandau-Arcaden in Berlin.

Nicht dem Wettbewerb überlassen

"Unser Ziel war es, die Standorte der Sportpoint-Gruppe nicht dem Wettbewerb zu überlassen. Diesen Bestrebungen in- und ausländischer Mitbewerbern treten wir entschlossen entgegen und werden unseren Mitgliedern jetzt die Möglichkeit geben, diese Standorte zu übernehmen", erklärt Thomas Römer, Bereichsleiter Mitgliederbetreuung bei Intersport.

Soweit einzelne Standorte nicht an interessierte Händler der Verbundgruppe abgegeben werden können, sei eine Eingliederung in das Filialnetz von Sport Voswinkel vorgesehen, um den operativen Geschäftsbetrieb aufrecht zu erhalten. Voswinkel wird von Intersport als Regiebetrieb geführt.

Römer betonte, dass auch nach der vollzogenen Eingliederung in die Voswinkel-Filialstruktur für die Mitglieder die Türen offen stünden, sich als Interessenten für eine Übernahme zu melden.