Im E-Business wird laut einer Studie von Dialego weiter investiert, obwohl große Konzerne, mittelständische wie kleine Unternehmen in sämtlichen Bereichen ihre Ausgaben kürzen.

Große Konzerne, mittelständische wie kleine Unternehmen kürzen in sämtlichen Bereichen ihre Ausgaben. Nur im E-Business wird weiter investiert. Das ist das Ergebnis einer Umfrage unter 238 Business-Entscheidern, die das Aachener Online-Marktforschungsinstitut Dialego durchgeführt hat.

Zurzeit sind die Rahmenbedingungen für die deutsche Wirtschaft ungünstig, und die schlechte Stimmung steckt an. Gut jeder fünfte IT-Entscheider, so belegt die Dialego-Studie, geht von einem Umsatzrückgang für die eigene Firma aus, 40% davon erwarten sogar einen Umsatzrückgang von mehr als 10%. Dass Arbeitsplätze abgebaut werden, befürchten 14% der Befragten.

Besonders gespart wird laut Studie in erster Linie bei Spesen, Boni und Prämien: Drastische Senkung von Reisekosten, Einschränkung der Auslandsreisen sowie Streichung von Urlaubs- und Weihnachtsgeld gaben einige der Befragten als markantes Beispiel für Einsparungen im Unternehmen an.

Investiert wird nach Angaben von Dialego lediglich im E-Business, weil diese Ausgaben eher als strategische Investition und weniger als Kostenfaktor betrachtet werden: 64% der befragten IT-Entscheider rechnen hier mit einem Anstieg der Investitionen. Davon erwarten fast 19% eine Erhöhung der Investition in E-Business-Aktivitäten in einer Größenordnungen von 11 bis 20%.

Das Interesse, den E-Business-Bereich auch personell auszubauen, ist laut Studie bei allen Wirtschaftsunternehmen sehr groß: Fast 50% der Firmen werden hier voraussichtlich die Anzahl der Beschäftigten erhöhen.

Auch die großen Konzerne investieren im Bereich E-Business in qualifizierte Mitarbeiter und schaffen neue Arbeitsplätze: Knapp ein Drittel dieser Unternehmer erwartet einen Stellenausbau von bis zu 30%. Dagegen können sich nur 2% einen Stellenabbau im E-Business vorstellen.

Die Studie wurde im Auftrag von Handelsblatt-Netzwert durchgeführt. Die soziodemographischen Angaben zu der Studie sind über die E-Mail-Adresse theo.waber@dialego.de erhältlich. (ST)


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