Showprogramm in Frankfurt, Hamburg, München – Jaguar feiert die aktuellen Verkaufserfolge mit einem Absatzzuwachs in Deutschland von 35 Prozent und die Premiere des F-Type Coupé.

Es sind nicht allzu viele, aber sie haben derzeit wahrlich Grund zum Feiern: Mit einem Absatzwachstum von 35,8 Prozent stehen die rund 70 Jaguar-Händler im insgesamt schrumpfenden deutschen Automobilmarkt (minus 6,2 Prozent) nach den ersten zehn Monaten bereits als die Jahresgewinner 2013 fest. Bis Silvester dürften die Vertriebspartner der Importeurszentrale in Schwalbach am Taunus insgesamt mehr als 4.000 neue Kunden für die Edelmarke gefunden haben. Das gab es zuletzt 2006.

Doch nicht nur die Vergangenheit versetzt die Jaguar-Verkäufer in Partylaune: Denn dem viel beachteten Debüt des F-Type-Cabrios folgt nun Anfang 2014 das ebenso spektakulär gezeichnete Coupé und ab 2015 steigt die Traditionsmarke auch ins dynamisch wachsende Segment der sportlichen Geländewagen ein. Die Studie CX-17 stand auf der jüngsten Internationalen Automobil-Ausstellung (IAA) in Frankfurt am Main als Vorbote auf weiteres Wachstum auf dem Jaguar-Stand.

Fete rund um den F-Type an drei Orten

Und so zelebrieren die unter dem Dach des indischen Tata-Konzerns auferstandenen Briten in diesen Tagen die Deutschland-Premiere des F-Type Coupé mit mächtigem Aufwand. Gestern Frankfurt, morgen Hamburg und schließlich München – gleich an drei Orten lädt Jaguar Verkäufer, Fans und vor allem potenzielle Kunden zur Fete rund um den F-Type.

Zur mysteriösen Show mit martialischen Sound- und grellen Lichteffekten sowie akrobatischen Einlagen junger Herren werden allerlei Leckereien, Champagner und Davidoff-Zigarren gereicht. Dresscode: Black.

Unikat kam aus Los Angeles

Freudiger Fingerzeig für den Hersteller: Trotz der kulinarischen Genüsse ist das F-Type Coupé unbestrittener Star des Abends. Um das eilig von der Weltpremiere in der vergangenen Woche in Los Angeles herbeigeschaffte Unikat drängen sich die Jaguar-Jünger, darunter auch zahlreiche Frauen, mit schmachtenden Blicken, umrunden die schnittige Skulptur anerkennend und nehmen bei der Sitzprobe schon mal Maß.

Mit 67.000 Euro – und damit 6.400 Euro unter dem Preis des Cabrios – scheint der Einstieg in den F-Type-Club für die augenfällig zahlungskräftige Kundschaft erschwinglich. Wie beim offenen Modell, bietet Jaguar auch beim Coupé drei Motorvarianten an. Neben den Sechszylindern mit 250 kW/340 PS und 280 kW/380 PS (78.000 Euro) steht auch ein Achtzylinderaggregat mit 405 kW/550 PS und 300 km/h Höchstgeschwindigkeit für 103.700 Euro im Angebot.

Mehr Volumen, höhere Margen

Mit zahlreichen Sonderausstattungen lässt sich der reinrassige Sportwagen natürlich noch weiter veredeln. So können sich die Jaguar-Händler nicht nur auf weiteres Absatzvolumen sondern auch auf gute Margen freuen. Wenn das kein Grund zum Feiern ist.

Bernd Nusser

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