E-Mails werden auch in der Gesamtbevölkerung zur beliebtesten Kommunikationsform. Nach einer Erhebung des Statistischen Bundesamtes in Wiesbaden nutzt mit 47 Prozent fast die Hälfte der Bevölkerung ab zehn Jahren das Internet für den Empfang und Versand von privaten elektronischen Nachrichten.

E-Mails werden auch in der Gesamtbevölkerung zur beliebtesten Kommunikationsform. Nach einer Erhebung des Statistischen Bundesamtes in Wiesbaden nutzt mit 47 Prozent fast die Hälfte der Bevölkerung ab zehn Jahren das Internet für den Empfang und Versand von privaten elektronischen Nachrichten. Im Jahr 2002 lag der Anteil der E-Mailer unter der Gesamtbevölkerung noch bei 35 Prozent.

Bei der Kommunikation über das Internet sind damit E-Mails die weitaus beliebteste Kommunikationsform, hat das Statistische Bundesamt erhoben. Rund 18 Prozent der Gesamtbevölkerung nutzen das Chatten oder den Besuch von Online-Foren zur Kommunikation. Videokonferenzen oder Telefonieren über das Internet (Voice over IP/VoIP) kommen immerhin auf einen Anteil von bereits zwei Prozent unter der Gesamtbevölkerung.

Erwartungsgemäß sind vor allem Jüngere und Gebildetere E-Mail-Anhänger, während die Nutzer der elektronischen Post unter älteren Usern eher weniger vertreten sind. Diese Unterschiede in der Nutzung basieren lediglich auf der unterschiedlichen Internet-Beteiligung. Ist der Weg ins Internet aber einmal geschafft, so nutzen auch die älteren Mitbürger gerne die Möglichkeiten der modernen elektronischen Kommunikation. So verwenden unter den Internet-Usern ab zehn Jahren insgesamt 80 Prozent E-Mails. Bei den über 64-jährigen Onlinern sind es sogar 83 Prozent. (KC)