Da mögen sich die deutschen Hennen noch so anstrengen, es reicht nicht: Nahezu jedes zweite Ei in hiesigen Eierbechern und Osterkörben stammt von ausländischen Hühnern.

Insgesamt 8,1 Milliarden Eier im Wert von 591 Millionen Euro importierten deutsche Unternehmen im Jahr 2010 nach vorläufigen Angaben des Statistischen Bundesamtes.

Gegenüber 2009 stieg die Zahl der Eier aus dem Ausland um 600 Millionen Stück (plus 7,9 Prozent). Im Vergleich zum Jahr 2000 wurden sogar 85,8 Prozent mehr Eier importiert. Damals lag die Einfuhr noch bei 4,4 Milliarden Eiern.

Die Einfuhren sind damit weiter gestiegen, obwohl in Deutschland im Verlauf des Jahres 2010 wieder mehr Legehennen gehalten wurden als noch 2009.

Das Verbot der konventionellen Käfighaltung ab 1. Januar 2010 hatte dazu geführt, dass wegen der notwendigen Umbaumaßnahmen die Zahl der Legehennen gesunken war.