Das Justizministerium des Landes Baden-Württemberg schließt mit EDS einen auf rund 94 Mio. DM bezifferten Projektvertrag.

Das Justizministerium des Landes Baden-Württemberg schließt mit EDS einen auf rund 94 Mio. DM bezifferten Projektvertrag.

Der weltweite Dienstleister für E-Business, Behörden-Outsourcing und Informationstechnologie (IT) wird während der nächsten sieben Jahre rund 7.300 PC-Arbeitsplätze an 155 Gerichten des Landes neu ausstatten und betreuen. EDS wird außerdem einen zentralen Helpdesk zur Verfügung stellen, an den sich Anwender mit Fragen richten können. Ziel ist es, dem Behördenpersonal Freiräume für die eigentlichen Kernaufgaben zu schaffen. Darüber hinaus soll eine einheitliche interne Bürokommunikation Abläufe verbessern und Kosten senken.

EDS konnte in diesem Jahr in Europa bereits Verträge im Behörden-Outsourcing in der Größenordnung von über drei Mrd. US-Dollar abschließen. Das Department of Social Security (DSS) der britischen Regierung vergab die ersten Aufgaben innerhalb der sogenannten Accord-Vereinbarung an ein Konsortium unter der Leitung von EDS. Die Accord-Initiative ist ein Teil des DSS-Programms zur Modernisierung des Staates. Das DSS gibt derzeit mehr als 300 Mio. US-Dollar pro Jahr aus, um IT-Systeme zu entwickeln und zu betreiben. Diese Aufgabe wird das Konsortium übernehmen.

Der Vertrag mit dem Land Baden-Württemberg resultiert aus dem im Juli 1998 mit EDS unterzeichneten Rahmenvertrag Bürokommunikations-Outsourcing. Auf dessen Grundlage wird für jedes neue Projekt ein Einzelvertrag abgeschlossen, der die konkreten Serviceleistungen und Konditionen regelt. Nach den erfolgreichen Pilotprojekten für die BK-Systeme des Justiz- und des Wissenschaftsministeriums sowie dem ersten Einzelvertrag mit der Kultusverwaltung, ist das Gerichtsprojekt bereits der zweite flächendeckende Vertrag.

"Nach einer Laufzeit von zwei Jahren steht fest, dass sich unser IT-Outsourcing-Konzept bewährt hat", bestätigt Minsterialdirektor Michael Steindorfer, Amtschef im Justizministerium. Bereits im Juli 2000 wurde das Landgericht Freiburg komplett neu mit Bildschirmarbeitsplätzen und der notwendigen Infrasturktur ausgestattet. Bis Ende 2000 werden landesweit 2.200 Arbeitsplätze in rund 70 Gerichten auf das neue System umgestellt. "Unser Ziel war es von Anfang an, als Technologiepartner Baden-Württemberg auf dem Weg ins Informationszeitalter weiter voran zu bringen, was uns bereits nach zweijähriger Zusammenarbeit gelungen ist. Das Projekt Baden-Württemberg ist ein Modell, das wir möglichst zügig auch auf andere Bundesländer übertragen möchten", erklärt Dr. Manfred Alflen, EDS-Geschäftsführer und verantwortlich für das Geschäft und die Lieferorganisation in Mitteleuropa. (AH)


FIRMENPROFIL:

EDS ist ein weltweit agierendes Dienstleistungsunternehmen für Electronic Business und Informationstechnologie (IT) mit mehr als 9.000 Kunden aus Industrie und öffentlicher Verwaltung in über 50 Ländern. Das Dienstleistungsspektrum umfasst klassische Unternehmensberatung, Lösungen für die digitale Wirtschaft, Management der Geschäftsprozesse sowie System- und Technologie-Dienstleistungen. 1999 erzielte EDS einen Jahresumsatz von 18,5 Mrd. US-Dollar.


KONTAKT:

EDS Holding GmbH
Eisenstraße 56
65428 Rüsselsheim
Tel. 06142-803507
Fax 06142-802221
Internet: www.eds.de