Die Zukunft beginnt etwas später. Der Karstadt-Aufsichtsrat hat laut einem Medienbericht eine wichtige Zusammenkunft um zwei Wochen verschoben. Warum, ist unklar.

Wichtige Entscheidungen zur Zukunft des angeschlagenen Warenhauskonzerns Karstadt werden einem Medienbericht zufolge zunächst vertagt. Eine Sitzung des Aufsichtsrates, bei der es um den Zuschnitt des Unternehmens gehen solle, sei um zwei Wochen verschoben worden, schreibt die "Westdeutsche Allgemeine Zeitung".

Die Karstadt-Aufseher sollen sich nun erst Mitte August zu Beratungen treffen, berichtet das Blatt unter Berufung auf Unternehmenskreise.

Anfang Juli hatte Karstadt-Chefin Eva-Lotta Sjöstedt das Unternehmen überraschend nach nur fünf Monaten wieder verlassen. Wenig später hatte Karstadt-Aufsichtsratschef Stephan Fanderl in einem Interview einen harten Sanierungskurs angekündigt. Zuvor hatte er über "berechtigte Sorgen um die Profitabilität" von etwa jedem vierten der insgesamt 83 Warenhäuser gesprochen.