Karstadt-Betriebsratschef Hellmut Patzelt hat Forderungen des Insolvenzverwalters nach weiteren Einsparungen bei den Arbeitnehmern zurückgewiesen.

„Wir verhandeln maximal um die Größenordnungen, die wir 2008 schon mal hatten", sagte Patzelt der Zeitung „Tagesspiegel".

Mit dem früheren Konzernchef Thomas Midelhoff hatte Patzelt 2008 Einsparungen bei den Personalkosten von 115 Millionen Euro pro Jahr ausgehandelt. Diese Einigung wurde mit der Insolvenz im Juni 2009 wirkungslos.

Insolvenzverwalter Klaus Hubert Görg fordert in den am Dienstag beginnenden Verhandlungen Einschnitte von 150 Millionen Euro, aufgeteilt auf drei Jahre.