Die Verbundgruppe Katag konnte Umsatz und Ergebnis im vergangenen Geschäftsjahr deutlich steigern. Die Kooperation will in diesem Jahr noch einmal zulegen.

Die Katag AG hat im zurückliegenden Geschäftsjahr ihren Wachstumstrend fortgesetzt. Der Umsatz der Verbundgruppe mittelständischer Textilfachhändler stieg in 2008 um 1,5 Prozent auf 675 Millionen Euro.

"Insbesondere die erfreuliche Entwicklung der Eigenmarken Basefield Men und Basefield Woman konnte mit zweistelligen Umsatzzuwächsen die Ausfälle durch Kunden, die Insolvenz beantragen mussten, ausgleichen können", erläutert Dr. Daniel Terberger, Sprecher des Vorstands der Katag AG. Die Bielefelder-Verbundgruppe gehörte zu den Lieferanten von Hertie und muss diesen Absatzausfall nun kompensieren.

Geschäftsergebnis gesteigert, Insolvenzen verkraftet

Vor diesem Hintergund konnte das Geschäftsergebnis der Bielefeder um 26,7 Prozent gesteigert und ein Jahresüberschuss in Höhe von 3,8 Millionen Euro (Vorjahr 3,0 Millionen Euro) erzielt werden.

Das Umsatzwachstum der Katag-Modefachhändler lag mit rund 0,5 Prozent  zwar über dem Marktdurchschnitt, jedoch bekamen auch die mittelständischen Betriebe die fortwährende Konsumzurückhaltung sowie den Beginn der weltweiten Wirtschaftskrise durchaus zu spüren.

Zuversichtlich auch für das schwierige Jahr 2009

Für 2009 erwartet die Katag AG aufgrund der anhaltenden Wirtschaftskrise und der damit verbundenen steigenden Arbeitslosigkeit eine weiter schwache Konsumkonjunktur. Trotzdem geht das Unternehmen für 2009 von einem Umsatzwachstum und einer deutlich positiven Ertragslage aus.

Aktuell gehören zum Katag-Verbund mehr als 380 Handelsunternehmen mit 1.197 Standorten. Der Außenumsatz der Verbundgruppe betrug in 2007 rund 3,3 Millarden Euro.