Die schlechten Nachrichten für den britischen Einzelhandel reißen nicht ab: Die Kaufhauskette Marks & Spencer streicht nach einem Umsatzrückgang massenhaft Stellen.

Der flächenbereinigte Umsatz von Marks & Spencer sei in Großbritannien in den 13 Wochen bis zum 27. Dezember 2008 im Vergleich zum Vorjahr um 7,1 Prozent gefallen, teilte das Unternehmen am Mittwoch mit.

Trotz großer Ausverkaufsaktionen zu Weihnachten sei das der größte Rückgang seit knapp zehn Jahren.

Insgesamt sank der Umsatz der Gruppe um 1,2 Prozent. Immerhin legte das Onlinegeschäft um 29 Prozent zu. Und im Ausland, das einen Anteil von rund 8 Prozent am Absatz hat, gab es dank neuer Warenhäuser ein Plus von 26,9 Prozent.

Mehr als Tausend Stellen werden gestrichen

M&S beschäftigt weltweit mehr als 75.000 Menschen, die allermeisten davon in Großbritannien. 27 zumeist kleine Läden sollen nun geschlossen werden. Daneben werden auch in der Zentralverwaltung Jobs gestrichen. Insgesamt werden 1.230 Stellen abgebaut.

In Großbritannien sind in den vergangenen Monaten wegen der Finanzkrise mehrere britische Einzelhändler, darunter die bekannte Kaufhauskette Woolworths, pleitegegangen.

dpa