Alles neu, alles funktioneller: Kaufhof verstärkt seine Multichannel-Aktivitäten. Dafür wurde der Internetauftritt der Sportarena stark überarbeitet.

Das Angebot reicht vom Wanderschuh über Pulsuhren bis zur Gymnastikmatte. Und mit einer Lupenfunktion sind selbst kleine Details wie Knöpfe und Schürsenkel sichtbar. Mit dem stark überarbeiteten Webshop sportarena-shop.de forciert Galeria Kaufhof seine Onlineaktivitäten für den Bereich Sportarena.

Ziel soll sein, "den Onlineshop in den nächsten zwei bis drei Jahren zur Sportarena-Filiale mit dem größten Sortiment zu entwickeln", formuliert Thomas Mader, Sprecher der Geschäftsleitung des Kaufhof-Sportablegers die eigenen Ziele.

Der Onlineshop soll ein Baustein in der Multichannel-Strategie des Warenhauskonzerns sein, heißt es weiter. Die Verknüpfung des Internetkanals mit dem stationären Handel sollen eine Trumpfkarte im Wettbewerb sein, betont Thomas Storck, Geschäftsführer Einkauf und Multichannel-Retailing bei Galeria Kaufhof. Sowohl Onlineshop wie auch die neue Website von Sportarena sind für alle mobilen Endgeräte optimiert. Derzeit sind im Shop online rund 1.300 Artikel verfügbar, bis Ende des Jahres sollen es rund 2.000 sein.

Galeria Kaufhof passt nach wie vor nicht zur Metro-Strategie

Im Interview mit der Wirtschaftswoche attestierte Metro-Chef Olaf Koch dem Warenhausunternehmen einen gute Performance: "Kaufhof ist deutlich mehr wert als im Frühjahr 2012, als wir Gespräche über einen Verkauf geführt hatten, weil sich das Unternehmen fantastisch entwickelt hat", so Koch gegenüber der Wiwo. Dennoch will die Metro das Tochterunternehmen nach wie vor verkaufen: "Das Warenhausgeschäft lässt sich nicht im gleichen Maße internationalisieren wie Großhandel oder Elektronikgeschäft. Und die Kapitalrenditen sind deutlich schwächer", sagte Koch. Spekulationen über einen Zusammenschluss von Karstadt und Kaufhof trat Koch jedoch entgegen: "Wir sehen derzeit keine Veranlassung, uns damit zu beschäftigen."