Das Jahr 2013 war ein umsatzschwaches für die Modehändler: Bei drei von vier Händlern steht trotz guter Verbraucherstimmung ein Minus unter der Jahresbilanz. Schuld daran: Das Wetter.

Die deutschen Modehändler konnten 2013 nicht von der guten Stimmung der Verbraucher in Deutschland profitieren. Der Textileinzelhandel in Deutschland schloss das vergangene Jahr mit einem Umsatzminus von im Schnitt 2 Prozent im Vergleich zu 2012 ab. Damit setzte sich die negative Umsatzentwicklung aus dem Vorjahr (minus 2 Prozent) weiter fort. Dies berichtet die Fachzeitschrift TextilWirtschaft, die wie Der Handel in der dfv Mediengruppe erscheint, in ihrer aktuellen Ausgabe.

Wetterkapriolen hatten es dem Handel im vergangenen Jahr besonders schwer gemacht. Der verregnete März ließ den Start in die Frühjahr-/Sommersaison förmlich ins Wasser fallen. Zwar konnten die Händler dann im Juli und August bei hochsommerlichen Temperaturen ihre Läger räumen und Umsatz zurückgewinnen, allerdings nur auf Kosten der Rendite. 

Zu warmer Herbst

Ähnlich unpassend war das Wetter zum Start in die umsatzmäßig noch relevantere Herbst-/Wintersaison. Bei spätsommerlichen Temperaturen Ende September und im Oktober hielt sich die Nachfrage nach Winterware wie Mänteln, Jacken und Pullovern in Grenzen. So überrascht das Jahresergebnis nicht. Bei drei von vier Händlern (74 Prozent) steht ein Minus unter der Jahresbilanz.

Das Jahresergebnis basiert auf einer aktuellen Erhebung der TextilWirtschaft: Wöchentlich befragt die Fachzeitschrift einen ausgewählten Kreis an marktrelevanten Modeanbietern zu ihrer Umsatzentwicklung.