Im laufenden Kartellrechtsverfahren gegen Microsoft hat die Richterin Colleen Kollar-Kotelly einen Antrag abgelehnt, durch den der Software-Konzern einen Aufschub des Verfahrens erwirken wollte.

Im laufenden Kartellrechtsverfahren gegen Microsoft hat die Richterin Colleen Kollar-Kotelly einen Antrag abgelehnt, im dem der Software-Konzern um einen Aufschub des Verfahrens gebeten hatte. Microsoft wollte erreichen, dass der Prozess erst im Juli und nicht wie vorgesehen im März 2002 fortgeführt wird.

Damit laufen die Anhörungen zu den Sanktionen weiterhin parallel zu den Anhörungen über die Frage, ob das Gericht den Vergleich grundsätzlich genehmigt, der zwischen Microsoft, der US-Regierung und neun von 18 klagenden Staaten im Novermber 2001 erzielt wurde.

Die neun Staaten, die sich dem Vergleich nicht angeschlossen hatten, forderten strengere Sanktionen gegen Microsoft. Dem Konzern wird vorgeworfen, seine marktbeherrschende Stellung auszunutzen, um seinen Produkten auf dem Markt Vorteile zu verschaffen. (ST)


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