Im vierten Quartal klingelten die Kassen bei Douglas nicht wie gewohnt. Vor allem das schlechte Weihnachts-Auslandsgeschäft minderte den Erfolg des Unternehmens.

Trotz einer stabilen Marktlage in Deutschland sank der Gewinn im ersten Geschäftsquartal um 7,1 Prozent auf 87,6 Millionen Euro. Schuld daran ist das schlechte Weihnachtsgeschäft in den ausländischen Filialen. Douglas teilte an diesem Dienstag die Zahlen für erste Geschäftsquartal 2008/2009 mit, das Ende Dezember abgeschlossen wurde.

Neueröffnungen hemmen Umsatz


Auslöser für die schlechteren Zahlen war unter anderem ein Rückgang des Vorsteuergewinns bei den Douglas-Parfümerien. Diesen erklärt das Unternehmen mit Ausgaben für Neueröffnungen und Umsatzrückgängen in Spanien, Portugal, Italien und im Baltikum.

Ausbau der Marktpräsenz


Die Parfümerien hätten ihre marktführende Position in Europa weiter ausgebaut, hieß es. Die Umsätze stiegen um 4,4 Prozent. Werden allerdings nur die Filialen miteinander verglichen, die schon im Vorjahr zu Douglas gehörten, ging der Umsatz leicht um 0,2 Prozent zurück.

Der Konzernumsatz legte um 4,3 Prozent auf gut 1,12 Milliarden Euro zu. Zuwächse gab in den Geschäftsbereichen Bücher (Thalia), Schmuck (Christ) und Süßwaren (Hussel).