Kik lässt die Bonität seiner Mitarbeiter nicht länger durch eine Auskunftei überprüfen. Der Textildiscounter hatte dafür harte Kritik einstecken müssen.

Kik werde keine Bonitätsabfragen über seine Mitarbeiter mehr einholen, teilte eine Kik-Sprecherin in Bönen mit. Das Unternehmen bestätigte damit am Freitag einen entsprechenden Bericht des Westdeutschen Rundfunks (WDR).

Vorangegangen waren Ermittlungen der Staatsanwaltschaft Dortmund wegen eines möglichen Verstoßes gegen das Bundesdatenschutzgesetz.

Die Behörde war im Mai 2009 nach einer Anzeige der Landesdatenschutzbeauftragten Nordrhein-Westfalen aktiv geworden, hatte ihre Ermittlungen aber im März 2010 eingestellt.