Der Texildiscounter Kik steigt im Herbst in den kroatischen Markt ein - und will darüber hinaus in ganz Europa wachsen: 200 neue Filialen und alle zwei Jahre ein neues Land lautet das ambitionierte Wachstumsziel der Tengelmann-Tochter.

Der zur Tengelmann-Gruppe gehörende Texildiscounter Kik steuert weiter auf Expansionskurs und will dabei in den kroatischen Markt einsteigen. Die Eröffnung der ersten Filiale sei für September geplant, teilte das Unternehmen am Montag am Sitz im Bönen (Kreis Unna) mit.

In den kommenden Jahren sollen in Kroatien 100 Filialen entstehen. "Wir möchten weitere Marktanteile gewinnen - sowohl im Inland als auch im Ausland", sagte Geschäftsführer Michael Arretz. Derzeit betreibt das 1994 gegründete Unternehmen mehr als 3.000 Filialen in Deutschland, Österreich, Tschechien, Slowenien, der Slowakei und Ungarn.

Jährlich 200 Standorte und alle zwei Jahre ein neues Land

Die Ambitionen des Discounters sind ehrgeizig: Jährlich will Kik rund 200 Filialen neu eröffnen und alle zwei Jahre ein neues Land erschließen. Vor allem größere Volkswirtschaften stehen dabei auf der Wunschliste. Die mittelfristige Zielgröße liegt bei 5.000 Filialen. "2011 werden wir voraussichtlich sogar mehr als 200 Filialen eröffnen", sagte Sprecherin Beatrice Volkenandt.

In Deutschland sieht Kik noch Platz in Deutschland. Zuletzt hatte der Discounter 18.000 Menschen beschäftigt, davon hierzulande 15.000. Kik vertreibt neben Bekleidung auch Geschenkartikel, Spielwaren, Beauty-Produkte, Accessoires und Heimtextilien.