Viele Anbieter von Jugend-Webseiten scheinen die Fähigkeiten von Kindern zu überschätzen. Alltägliche Funktionen wie Texteingabe oder Scrollen stellen gerade jüngere Nutzer vor große Herausforderungen und sind somit Nutzungsbarrieren.

Viele Anbieter von Jugend-Webseiten scheinen die Fähigkeiten von Kindern zu überschätzen. Alltägliche Funktionen wie Texteingabe oder Scrollen stellen gerade jüngere Nutzer vor große Herausforderungen und sind somit Nutzungsbarrieren. Zu diesem Ergebnis kommt die gemeinsame Untersuchung "Vom virtuellen Spielplatz zum Alltagsbegleiter" der Internetagenturen Elements of Art (EOA), SynthiCon und dem Beratungsunternehmen phaydon. Demnach treten selbst bei Elf- bis 13-Jährigen noch häufig Nutzungsprobleme auf, da komplexe Prozesse wie Registrierung oder Upload von Daten nicht als selbstverständlich vorausgesetzt werden können. Erst ab 14 Jahren sei eine zunehmende Routine im Umgang mit den Funktionen des Webs zu beobachten, heißt es im präsentierten Ergebnisbericht.