Bereits jeder fünfte Europäer hat Waren über das Internet bestellt. Allerdings bevorzugen die meisten Internetkäufer nach wie vor klassische Zahlungsformen.

Bereits jeder fünfte Europäer hat Waren über das Internet bestellt. Damit hat sich das Internet in Europa zu einem etablierten Vertriebskanal entwickelt. Zu den begeisterten Internetkäufern zählen vor allem Nordeuropäer: Jeweils 39% der norwegischen und schwedischen Bevölkerung im Alter über 16 Jahre haben schon einen Einkauf via Internet getätigt. Gefolgt werden die skandinavischen Spitzenreiter von der Schweiz (33%), Großbritannien (31%) und Deutschland (30%). In Italien und Spanien trifft das Internet als Einkaufsquelle mit einem Anteil von 5% beziehungsweise 4% nur auf geringe Resonanz. Dies ergibt die Studie "Europe Benchmark" (2. Quartal 2001) von Forrester Research.

Während die Verbraucher bestens vertraut sind mit der Suche und Bestellung von günstigen Produkten, sind sie bei der Zahlung per Internet jedoch eher zurückhaltend. In den meisten europäischen Ländern bevorzugen jeweils mehr als die Hälfte der Internetkäufer klassische Zahlungsformen.

Priorität genießen Banküberweisungen (19%), Barzahlungen bei Lieferung (7%) oder Zahlungen per Post (5%). Nur für Onlinekäufer in Großbritannien, Irland und Frankreich ist die Onlinebezahlung an der Tagesordnung.

Zweimal jährlich nehmen an Forresters Consumer-Technographics-Studie "Europe Benchmark" 28.000 Haushalte (56.000 pro Jahr) in 13 der lukrativsten Märkte Europas teil: Belgien, Deutschland, Finnland, Frankreich, Großbritannien, Irland, Italien, Niederlande, Norwegen, Österreich, Schweden, Schweiz, Spanien. (ST)


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