Die Internationale Musikmesse Frankfurt hat begonnen. Die Branche hofft, dass Konzerte und Spielkonsolen weiterhin Jugendliche dafür begeistern, selbst ein Instrument zu lernen.

Wenn rund um die Messe Frankfurt Livemusik erschallt und man in der S-Bahn meint, eine Band zu erkennen ist es wieder so weit: Die Musikmesse hat begonnen. Noch bis zum Samstag (4. April) zeigen 1.560 Aussteller aus 51 Ländern auf der Internationalen Fachmesse die Neuheiten rund um Musikinstrumente, Musiksoftware, Computerhardware, Noten und Zubehör.

Die Musikinstrumenten-Branche blickt nach einem positiven Umsatzjahr 2008 "verhalten zuversichtlich" in die Zukunft, wie es Detlef Braun, Geschäftsführer der Messe Frankfurt ausdrückt. Neben den Dauerbrennern E-Gitarren und E-Bässe waren im vergangenen Jahr E-Pianos und Blechblasinstrumente weitere Umsatzbringer.

Live-Konzerte und Spielkonsolen

Ungebrochen ist demnach auch der Boom von Live-Konzerten: "Die Erfolge junger Bands und Künstler wie 'Tokio Hotel', 'Killerpilze' oder 'Juli', die mit handgemachter Musik weltweit auf Tour sind, ist auch ein Ansporn für die junge Kundenschicht, selbst zum Instrument zu greifen", ist der Messeveranstalter überzeugt.

Die Umsatzerfolge von Musik-Computerspielen wie "Guitar Hero", "Rockband" oder "Singstar" werden in der Branche als weitere wichtige Impulse für das Interesse an Musikinstrumenten diskutiert. "Die Musikmesse versteht sich schon immer auch als Veranstaltung, die Lust auf Musikinstrumente und das aktive Musizieren machen will", sagt Braun.

Dies unterstreiche die Fachmesse nicht nur durch den Publikums-Samstag, sondern auch durch das vielfältige Programm an Preisverleihungen, Konzerten, Workshops, Autogrammstunden und Produktpräsentationen durch nationale und internationale Stars. Die vier musikalischen Frankfurter Tage werden mit 300 Konzerten und 1.200 Special Events aufgepeppt.