Der Haushaltsgeräte-Hersteller Vorwerk hat den langjährigen Abwärtstrend im heimischen Geschäft mit Staubsaugern gestoppt. Die stationäre Expansion geht weiter.

Die Vorwerk Gruppe hat im Geschäftsjahr 2011 den Umsatz um 4,2 Prozent gesteigert und liegt nach eigenen Angaben auch im Ergebnis vor Steuern im Plus. Der Umsatz betrug im Jahr 2011 insgesamt 2,3 Milliarden Euro. Das Geschäftsvolumen der Gruppe inklusiv des Neugeschäfts der Finanzdienstleistungen stieg von 2,4 auf 2,7 Milliarden Euro.

Der Umsatz in der Sparte "Kobold" kletterte in Deutschland in den ersten vier Monaten 2012 auf knapp 64 Millionen Euro. Das waren 9,5 Prozent mehr als im Vorjahr, wie das Familienunternehmen am Dienstag in Wuppertal mitteilte.

2011 war der Umsatz in der Sparte noch um 6,5 Prozent auf 170 Millionen Euro gefallen. Zuvor hatte er sich binnen zehn Jahren halbiert.

Neue Produkte wie Saugwischer und Saugroboter sollen nun helfen, Marktanteile zurückzugewinnen. Der Direktvertrieb an Haustüren bleibt der wichtigste Absatzweg, zusätzlich sollen aber rund 100 neue Shops in Innenstädten und der Online-Vertrieb das Haustür-Geschäft ergänzen.