Rund jeder dritte Autofahrer plant, sich demnächst ein neues Fahrzeug zu kaufen. Umweltfreundlichkeit und Automarke spielen dabei nur beschränkt eine Rolle.

Rund ein Drittel der Autofahrer in Deutschland plant innerhalb der kommenden zwölf Monate den Kauf eines Autos,hat das Marktforschungs- und Beratungsinstituts YouGov in einer Umfrage ermittelt. Bei den Kaufkriterien liegt demnach der Allgemeinzustand des Fahrzeugs vorn: Mit 95 Prozent halten fast alle Befragten diesen Aspekt für wichtig, gefolgt vom Kaufpreis und dem Kraftstoffverbrauch mit jeweils 93 Prozent.

Die Umweltfreundlichkeit eines Fahrzeugs spielt hingegen eine etwas geringere Rolle: 77 Prozent gaben dieses Kriterium als kaufentscheidend an. Die Herstellermarke ist nur für zwei Drittel der Autointeressierten von Belang. Dabei kommt für gut die Hälfte der Befragten, die den Kauf eines Fahrzeugs binnen Jahresfrist planen, ein Neuwagen infrage. An zweiter Stelle folgen Gebrauchtwagen, die älter als ein Jahr sind (42 Prozent).

Einen Jahreswagen zieht etwas mehr als ein Drittel in Betracht. Ob von Mercedes Benz, Audi, Toyota oder Opel, der beliebteste Fahrzeugtyp für die Neuanschaffung ist dabei mit 37 Prozent der Kombi, vor Kompaktwagen und SUVs, die für jeweils 31 Prozent infrage kämen.

30 km/h in Innenstädten stößt auf wenig Gegenliebe

Eine gesetzliche Regelung zu einer allgemeinen Geschwindigkeitsbegrenzung auf 30 km/h innerhalb geschlossener Ortschaften würde unterdessen bei deutschen Autobesitzern auf deutlichen Widerstand stoßen: Nur rund ein Drittel der Befragten begrüßen einen solchen Vorstoß. Dem gegenüber steht mit 64 Prozent eine deutliche Mehrheit der deutschen Autobesitzer, die eine allgemeine Geschwindigkeitsbegrenzung auf 30 km/h innerhalb geschlossener Ortschaften ablehnt. Zudem jammern die Autofahrer über die steuerliche Belastung: Drei von vier Autobesitzern ist die Steuer zu hoch, nur ein Fünftel sagen, diese sei genau richtig.