Der deutschen Wirtschaft ist im Geschäftsjahr 2000 ein Schaden von 350 Mio. DM durch den Ausfall von Websites im Business-to-Consumer- und auch im Business-to-Business-Bereich entstanden.

Der deutschen Wirtschaft ist im Geschäftsjahr 2000 ein Schaden von 350 Mio. DM durch den Ausfall von Websites im Business-to-Consumer- und auch im Business-to-Business-Bereich entstanden.

Dies ergab eine Studie, die im Auftrag des Web-Service-Providers "hostmark" von dem britischen Marktforschungsunternehmen "Schema" durchgeführt wurde. Die Studie hat die Verluste durch Website-Ausfälle in den europäischen Ländern Deutschland, Frankreich, Schweden und Großbritannien untersucht. Angesichts der wachsenden Bedeutung von Internet und E-Commerce erwartet Schema für das Jahr 2001 eine Verdoppelung der Verluste auf 742 Mio. DM.

Hauptursachen für die reduzierte Verfügbarkeit von Websites sind Serverüberlastung, Ausfälle von Hardware- und Software-Komponenten, Probleme mit Netzwerkverbindungen und Stromausfälle. Dabei sind in der Studie lediglich Websites berücksichtigt, die auf sichere Transaktionen ausgelegt sind. Da die Mehrheit von Websites diesem Kriterium nicht entspricht, ist davon auszugehen, dass die effektiven Verluste in Deutschland deutlich höher ausgefallen sind, als die in der Studie ausgewiesenen. "Hiervon ist besonders der Mittelstand betroffen, der sich angesichts rasant wachsender Leistungsstandards ohne technische Unterstütztung nur schwer gegenüber größeren Unternehmen behaupten kann", beont Dirk Uhlemann, Geschäftsführer von hostmark Deutschland.

Die genannte Zahl enthalte nicht die Kosten für die Lagerung unverkaufter Ware oder die Entsorgung empfindlicher Güter, die nicht rechtzeitig verkauft werden konnten. Auch das enorme Risiko für den Aktienkurs eines Unternehmens, wenn ein System zusammenbreche, sei hierin nicht berücksichtigt.

Der Ausfall einer Website hat somit weitreichende Konsequenzen: Direkter Einkommensverlust - potenzielle Kunden wechseln bei einer defekten oder langsamen Website zur Konkurrenz. Die Untersuchung besagt, dass deutsche Internet-Surfer nach 30 bis 40 Sekunden Wartezeit aufgeben. Zukünftige Gewinne, insbesondere bei Online-Unternehmen, können reduziert werden. Kompensationszahlungen bei zeitgebundenen Dienstleistungen sind keine Seltenheit. Hinzu kommen steigende Lagerkosten und Lonstückkosten sowie Minderung des Kapitalwertes.

Das Ansteigen der Kostenkurve durch Downtime reflektiert die immer größere Abhängigkeit der Firmen vom Internet als einen effektiven und verlässlichen Distributionskanal. Dem gegenüber steht das geringe Niveau der Präventivmaßnahmen in deutschen Unternehmen, um Ausfällen vorzubeugen. Im Gegensatz zu den Standards in den USA verzichten viele deutsche Unternehmen auf geeignete Maßnahmen. (AH)


FIRMENPROFIL:

Hostmark ist ein pan-europäisches Webhosting-Unternehmen mit Hauptsicht in London. In hochentwickelten Internet-Data-Centers (IDC) bietet hostmark großen und mittelständischen Unternehmen die Möglichkeit zu Webhosting, Hosting-Services und Colocation. Im April wird hostmark in Frankfurt am Main sein erstes IDC in Deutschland eröffnen. Weitere Center in Deutschland und Europa seien wegen des zu erwartenden Anstiegs der Nachfrage nach kompetenter Server-Betreuung geplant.


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Internet: www.thehostmark.com