Die Kunstmuseen im angelsächischen Sprachraum überarbeiten ihre Online-Sammlungen und lassen die Bestände der Online-Datenbanken von Internetnutzern nach dem Vorbild des Fotoportals Flickr mit Stichwörtern indexieren.

Die Kunstmuseen im angelsächischen Sprachraum überarbeiten ihre Online-Sammlungen und lassen die Bestände der Online-Datenbanken von Internetnutzern nach dem Vorbild des Fotoportals Flickr mit Stichwörtern indexieren. "Die Museen haben erkannt, dass ihre Online-Sammlungen nicht ihre Aufgabe erfüllen, denn wir verstecken die Inhalte vor Nichtspezialisten", sagt Jennifer Trant, Mitarbeiterin der Beraterfirma Archives and Museum Informatics der New York Times. Viele Menschen würden sich an ein Bild erinnern, kennen aber weder Titel noch Künstler. Das Cleveland Museum of Art, die Smithsonian Institution in den USA sowie das Powerhouse Museum in Sydney lassen daher ihre Online-Bildbestände von Webseitenbesuchern taggen - also mit Stichwörtern versehen - und ermöglichen somit die Suche über die visuelle Erinnerung. (KC)