Laut einer Analyse der GZ-Bank hat sich der Wettbewerb in den vergangenen Monaten vor dem Hintergrund der zurückhaltenden Ausgaben für Software erheblich verschärft.

Im Rahmen der monatlichen Branchenanalyse der GZ-Bank wurden unter anderem die Chancen und Risiken der Softwareunternehmen am Neuen Markt untersucht. Laut dieser Analyse hat sich hier der Wettbewerb in den vergangenen Monaten vor dem Hintergrund der zurückhaltenden Ausgaben für Software erheblich verschärft. Die Softwareunternehmen am Neuen Markt fänden sich inmitten eines Konsolidierungsprozesses wieder.

Langfristig werden sich nach Einschätzung der GZ-Bank-Analysten nur diejenigen Unternehmen durchsetzen, die in der Lage sind, eine E-Business-Gesamtlösung anzubieten. Der Weg zu einer dominanten Stellung führt aus Sicht der Analysten über "Near best-of-Breed"-Lösungen in den einzelnen Software-Subsektoren. Diesen Anspruch würden jedoch nur wenige Softwareunternehmen erfüllen können. Deshalb sehen die Analysten der GZ-Bank auch noch kein schnelles Ende des Konsolidierungsprozesses.

Daneben werden sich nach Auffassung der Analysten Nischen- beziehungsweise Spezialsoftware-Anbieter im Konsolidierungsprozess behaupten können, solange aus der Nische kein Massenmarkt wird. Als entscheidende Erfolgsfaktoren wurden im Rahmen der Analyse Vertrieb, Technologie und Leistungsfähigkeit sowie Benutzerfreundlichkeit der Software identifiziert. Angesichts der derzeitigen Risiken sehen die GZ-Bank-Analysten das Kurspotenzial für Software-Aktien am Neuen Markt weiterhin als begrenzt an. (ST)


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