Der deutsche Lebensmittelhandel ist 2011 um 1,8 Prozent gewachsen. Es ist nach 2009 das zweite Jahr in Folge, in dem die Branche zulegen kann - auch wenn das Plus nicht so hoch ausfiel wie 2010.

Der Lebensmittelhandel in Deutschland kann mit dem Jahr 2011 zufrieden sein: Die Branche meldet ein Umsatzplus von 1,8 Prozent - etwas geringer als 2010, als ein Zuwachs von 2,3 Prozent zu Buche schlug. Der Branchenumsatz ist auf insgesamt 227,9 Milliarden Euro gewachsen.

Zu diesem Ergebnis kommt das Fachblatt Lebensmittel Zeitung in ihrem exklusiven Ranking der größten Lebensmittelhandels-Unternehmen in Deutschland, das von dem Marktforschungs-Unternehmen TradeDimensions erstellt wurde.

Top-30-Firmen dominieren

97,5 Prozent des Umsatzes - rund 222 Milliarden Euro - gehen demnach auf die Konten der Top-30-Unternehmen. Wie im Vorjahr wird die Tabelle von Edeka angeführt und endet auf Position 30 mit Feneberg.

Edeka erreichte 2011 einen Umsatz von 47,2 Milliarden Euro und bleibt die Nummer im deutschen LEH. Gegenüber dem Vorjahr legte die Gruppe um 4,1 Prozent zu. Rewe dagegen wies ein Umsatzminus von 5,3 Prozent auf 35,5 Milliarden Euro aus. Geschuldet ist die Einbuße dem Verkauf der C+C-Sparte an die Schweizer Coop, der die Rewe-Umsatzbilanz um 2,8 Milliarden Euro verkürzte.

dm überholt Schlecker

Die Metro Group, inklusive des internationalen Geschäfts noch immer umsatzstärkster deutscher Einzelhändler, erwirtschafte 2011 hierzulande abermals weniger als im Jahr zuvor, bleibt aber unverändert auf dem dritten Platz.

Auch die Schwarz-Gruppe mit Lidl und Kaufland (Platz 4) und die Aldi-Gruppe (Platz 5) können bei einem leichten Umsatzplus ihre Vorjahresplatzierungen halten.

Schlecker rutscht laut LZ von Position acht auf zehn, noch hinter Globus. Mit 10,1 Prozent wuchs dm 2011 zweistellig und steigert sich in der aktuellen Rangliste von Platz zehn auf den achten Platz.

Die kompletten Ergebnisse und das gesamte Ranking sind in der jüngsten Ausgabe der Lebensmittel Zeitung nachzulesen.