Wie eine aktuelle Strategiestudie von KPMG-Consumer Markets und dem EHI-EuroHandelsinstitut ergab, rechnet der Lebensmittelhandel vorerst nicht mit Gewinnen beim Online-Vertrieb.

Wie eine aktuelle Strategiestudie von KPMG-Consumer Markets und dem EHI-EuroHandelsinstitut ergab, wird der Vertrieb von Lebensmitteln über das Internet im Rahmen von Multi-Channel-Strategien der führenden Handelsunternehmen als Zusatzangebot zum stationären Geschäft zwar an Bedeutung gewinnen, jedoch ohne dass diesem Vertriebsweg weiterhin ein allzu großes Entwicklungspotenzial zugeschrieben wird. Aus Sicht der befragten Unternehmen ist auch vorerst nicht damit zu rechnen, dass über den Online-Vertrieb jemals Geld verdient wird.

Außerdem besagt die Studie, dass in den nächsten Jahren vor allem jene Unternehmen den deutschen Lebensmittelhandel dominieren werden, die ausgesprochene Vertriebslinien-Spezialisten sind. Dazu werden zweifelsohne die Discounter gehören, die auch weiterhin über Wachstumspotenzial verfügen. Voraussichtlich wird es mittelfristig in Deutschland nur noch zwei dominierende Discountunternehmen geben.

Der nicht-discountierende Lebensmittelhandel wird sich laut Studie stärker als bisher auf seine Kernkompetenzen konzentrieren müssen. Aktive Sortimentsgestaltung, die Veränderungen im Verbraucherverhalten antizipiert und frühzeitig in neue Angebote umsetzt, ist gefordert. Convenience und gesunde Ernährung werden an Bedeutung gewinnen.

Die aktuelle Studie "Status Quo und Perspektiven im deutschen Lebensmittelhandel" stützt sich auf Gespräche mit Top-Managern aus Food-Handel und der Ernährungsindustrie. Sie kann gegen eine Schutzgebühr von 150 DM (zuzüglich MwSt. und Versandspesen) über das KPMG Center of Competence Handel, Frank Asthoff, oder das EHI, Claudia Husseck, bestellt werden. (ST)


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