Auch in dieser Woche haben wir für Sie wieder 4 Lesestücke zusammengestellt, die sich aus der Contentflut herausheben und die Gedanken schweifen lassen. Diesmal geht es unter anderem um die Schattenseite der Digitalisierung, die Jobs in Gefahr bringt und die großen technologischen Veränderungen in diesem Jahr.

Was Ikea unter Omnichannel versteht

In einem lesenswerten Interview mit der Absatzwirtschaft erlaubt Marketing Manager Heiko Klauer Einblicke in das Verständnis von Omnichannel im Hause Ikea.

These: Die Implementierung einer Omnichannel-Strategie ist nur dann möglich, wenn das Zusammenspiel der Kanäle gesehen wird. Dabei gilt es auch immer wieder besondere technologische Herausforderungen zu meistern.

Bester Satz: "Selbstverständlich sind wir im Marketing ein Treiber von Omnichannel, aber beispielsweise hat die IT oder der Customer-Service die gleiche Verantwortung."

25 Big Tech Predictions for 2016

Businessinsider hat eine Broschüre zusammengestellt (nur Download nach kurzer E-Mail-Registrierung), in der 25 Vorhersagen für das laufende Jahr getroffen werden.

These: Es gibt in der lesenswerten Zusammenstellung nicht die eine These, sondern ein umfassender Überblick, was (gerade die amerikanischen) Konsumenten in diesem Jahr erwarten dürfte. Da aber die Entwicklungen in den USA nach wie vor zeitnah auch in Europa wirken, eine lesenswerte Zusammenstellung.

Bester Satz: "Offers and rewards are the top incentives that would get North American adults to start using mobile payments, according to Accenture."

Der Turnschuh-Tick

In der Printausgabe des Spiegels wird auf mehreren Seiten durchaus eindrucksvoll gezeigt, wie die absichtliche Verknappung des Warenangebots nach wie vor dazu führen kann, um sich als Hersteller ins Gespräch zu bringen.

These: Man nehme ein Produkt, lasse es von Prominenten designen oder nutzen, verknappe es extrem und mit etwas Glück hat man einen Hype kreiert. Und das alles am Beispiel von Sneakers, die ehedem schlicht Turnschuhe hießen.

Bester Satz: "Was hier mit dem Yeezy (das ist ein Turnschuh, die Red.) passiert, ist mit Geld nicht aufzuwiegen"

Droht mit Digitalisierung jedem zweiten Job das Aus?

Die Welt beschäftigt sich in einem langen und unaufgeregten Lesestück mit den Schattenseiten der Digitalisierung. Wenn Drohnen Pakete automatisiert liefern, wer braucht noch Zusteller? Wenn Autos autonom fahren, werden Taxi- und Lkw-Fahrer überflüssig werden. Wie schnell wird sich dieser Wandel vollziehen und wie tief wird er reichen?

These: Die fortschreitende Digitalisierung macht immer mehr Prozesse und Aufgabenfelder überflüssig. Mit enormen ökonomischen und gesellschaftlichen Auswirkungen.

Bester Satz: "Als Faustformel gilt: Je höher das aktuelle Gehalt und je mehr Ausbildung der Beruf benötigt, desto geringer sind die Chancen einer schnellen Automatisierung."